Diese Arbeit befasst sich mit dem laufenden Diskurs zwischen zwei konkurrierenden Ansätzen zur Quantengravitation, wobei die Quantisierung der klassischen Gravitation der Gravitisierung der Quantenmechanik gegenübergestellt wird. Während ersterer versucht, die Gravitation durch Quantenfelder zu beschreiben, versucht letzterer, die Effekte der Gravitation direkt in die Quantenmechanik zu integrieren. Jüngste experimentelle Vorschläge haben sich für den ersten Ansatz eingesetzt, indem sie die Verschränkung als „Zeuge“ der Quantengravitation nutzen. Im Gegensatz dazu zeigt das hier entwickelte hybride Modell der Verschränkung, das auf der de Broglie-Bohm-Theorie beruht, dass Verschränkung stattdessen aus klassischen Gravitationspotenzialen entstehen kann, die entlang Bohmscher Trajektorien entstehen, ohne das Feld zu quantisieren. Dies stellt ein konkretes Gegenbeispiel dar, das zeigt, dass hybride quantenklassische Systeme tatsächlich echte Verschränkung unterstützen können. Darauf aufbauend analysieren wir das Modell im Grenzfall der schwachen Verschränkung, bei dem die Teilchen nur über ihre gegenseitigen Gravitationspotenziale wechselwirken. Diese Analyse zeigt genau, wie sich das bohmsche Potenzial vom semiklassischen Potenzial unterscheidet – und wie genau dieser Unterschied für die Erzeugung von Verschränkung verantwortlich ist. Indem wir dieses Szenario als minimalen „Referenzfall“ behandeln, bestätigen wir, dass allein diese rein gravitativen Wechselwirkungen zu Verschränkungspotenzialfeldern führen, die dann als Rückkopplungskanäle fungieren und eine effektive „Kommunikation“ zwischen Teilchen vermitteln. Anschließend führen wir das Konzept des dynamischen Gleichgewichts ein, ein zeitabhängiges Analogon der Quantengleichgewichtshypothese - insbesondere ihre bedingte Form für Teilsysteme. Dieses dynamische Gleichgewicht entspricht einer stabilen Strategie, die mit Hilfe des Nash-Theorems um die wahren Gleichgewichte herum definiert wird. Um das Verhalten zu veranschaulichen, simulieren wir ein geschlossenes System aus zwei Teilchen mit diskreten Trajektorien. Bei einer rückkopplungsgesteuerten Dynamik konvergieren die Teilchen zu einer stabilen „Looping“-Strategie und zeigen dabei gedächtnisähnliche Effekte, die nur in diesem minimalen Modell auftreten. Wir glauben, dass diese Illustration als ein erster Schritt zur Erweiterung des Rahmens auf größere, offene Quantensysteme dient. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Arbeit durch die Verbindung von Bohmschen Trajektorien mit klassischen Gravitationsquellen eine neue Perspektive auf die gravitationsinduzierte Verschränkung bietet, unser Verständnis der Quantengravitationsdynamik vertieft und den Grundstein für die zukünftige Erforschung von Hybridmodellen in experimentell relevanten Bereichen legt.
This thesis delves into the ongoing discourse between two competing approaches to quantum gravity, juxtaposing the quantization of classical gravity with the gravitization of quantum mechanics. While the former seeks to describe gravity through quantum fields, the latter attempts to integrate gravity’s effects directly into quantum mechanics. Recent experimental proposals have championed the former approach by using entanglement as a ‘witness’ of quantum gravity. In contrast, the hybrid model of sourcing for entanglement developed here — rooted in de Broglie-Bohm theory — demonstrates that entanglement can instead arise from classical gravitational potentials, sourced along Bohmian trajectories, without quantizing the field. This provides a concrete counterexample showing that hybrid quantum–classical schemes can indeed support genuine entanglement. Building on this insight, we analyse the model in the weak‑entanglement limit, where particles interact only via their mutual gravitational potentials. This analysis highlights precisely how the Bohmian potential differs from the semiclassical potential — and how that very difference is responsible for generating entanglement. By treating this scenario as a minimal ‘reference case’, we confirm that these purely gravitational interactions alone give rise to entanglement potential fields, which then act as feedback channels mediating an effective ‘communication’ between particles. We then introduce the concept of dynamical equilibrium, a time‐dependent analogue of the quantum equilibrium hypothesis — specifically its conditional form for subsystems. This dynamical equilibrium corresponds to a stable strategy defined via Nash’s theorem around the true equilibriums. To illustrate its behaviour, we simulate a two-particle closed system using discrete trajectories. Under feedback‐driven dynamics, the particles converge to a stable ‘looping’ strategy, exhibiting memory‐like effects unique to this minimal model. We believe that, this illustration serves as an initial step towards to extension of the framework to larger, open quantum systems. In conclusion, by marrying Bohmian trajectories with classical gravitational sourcing, this thesis offers a fresh perspective on gravity‑induced entanglement, deepens our understanding of quantum gravitational dynamics, and lays the groundwork for future explorations of hybrid models in experimentally relevant regimes.