Die Dissertation „Die Kelten – eine Kultur im Spiegel ihrer archäologischen und philologischen Quellen“ untersucht, inwiefern man bei den Kelten (Ha D-Lt A) von einer Schriftkultur sprechen kann. Als schriftliche Quellen dienten hierbei u.a. die lepontischen Inschriften der Golasecca-Kultur, denen ein keltisches Idiom zugeschrieben wird und welche in die Zeit des 6.-4. Jh. v. Chr. datieren. In diesem Vorhaben wird demnach überprüft, inwiefern die historischen Quellen eine keltische Präsenz im norditalienischen Raum vermuten lassen und ob sich eine solche in den materiellen Hinterlassenschaften der Golasecca-Kultur niederschlägt.