Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung der Wirkung von Alkoholexposition auf die frühe embryonale Entwicklung am in vitro-Modell Embryoid Body. Dieses konnte als geeignetes Modell für diese Untersuchungen etabliert werden. Der Schwerpunkt dieser Arbeit lag in der Erforschung der Alkoholwirkung in geringen Konzentrationen auf die frühe embryonale Entwicklung. Insbesondere der Einfluss auf die kardiale und vaskuläre Entwicklung, sowie Wirkungen auf das Immunsystem waren neben dem allgemeinen Nachweis der alkoholabbauenden Enzyme und fetaler Leberzellen Ziele dieser Arbeit. Als Modell zur Erforschung kamen murine embryonale Stammzellen (mESC) der CGR8-Zelllinie in ihrer dreidimensionalen Form Embryoid Body (EB) zur Anwendung. Diese pluripotenten Zellen haben die Fähigkeit in Zelltypen aller drei Keimblätter zu differenzieren. Die Kultivierung erfolgte in Konfrontation mit ethanolhaltigem Medium in verschiedenen Konzentrationen. Es konnten bekannte Symptome von Kindern mit Fetal Spectrum Disorder (FASD) reproduziert werden und Auswirkungen geringer Alkoholkonzentrationen auf das kardiovaskuläre, sowie das Immunsystem nachgewiesen werden. Die Tatsache, dass es keine sichere Dosis von Alkohol in der Schwangerschaft gibt, wurde wiederholt bestätigt.
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