Einfluss von Zirkoniumdioxid- und Glaskeramiken auf das Durchhärteverhalten von Befestigungskompositen

Bernuth, Stefan

Da Keramiken im Allgemeinen mit Befestigungskompositen befestigt und diese mit Polymerisationsgeräten lichtgehärtet werden, ergeben sich hierbei eine Vielzahl von Faktoren, die auf dieses System einwirken können. Ziel dieser in-vitro-Studie war es festzustellen, inwieweit die Polymerisation von Befestigungskompositen einerseits von der Schichtstärke und Farbe der Keramik und andererseits vom Licht der verwendeten Polymerisationslampe abhängt. Dazu wurden fünf dual- und lichthärtende Befestigungskomposite durch Lava frame-, ProCad- sowie Empress II Keramiken mit fünf verschiedenen Polymerisationslampen lichtgehärtet. Die Vickers-Härte wurde nach 5 Minuten, 24 Stunden und 30 Tagen gemessen. In der Arbeit konnte nachgewiesen werden, dass tatsächlich alle untersuchten Parameter bei der Polymerisation eine Rolle spielen. Deshalb ist für die Bestmögliche Polymerisation das optimale Zusammenspiel von Lampe, Komposit, Keramikart, -schichtstärke und –farbe entscheidend. Bei Verwendung einer opaken Keramik sollte ab einer Schichtstärke von 2 mm ein dualhärtendes Komposit verwendet werden. Außerdem wird empfohlen Lichtpolymerisationsgeräte mit hoher Lichtleistung zu verwenden.

Zitieren

Zitierform:

Bernuth, Stefan: Einfluss von Zirkoniumdioxid- und Glaskeramiken auf das Durchhärteverhalten von Befestigungskompositen. 2011.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export