Composite holograms in digital holographic microscopy

Meinecke, Thomas; Sabitov, Nail; Sinzinger, Stefan GND

Die digitale Holografie bietet gegenüber der konventionellen Holografie die Vorteile einer einfacheren Handhabung und Auswertung holografischer Aufnahmen durch die Anwendung der Rechentechnik. Desweiteren bietet der Einsatz von Digitalkameras die Möglichkeit der Aufnahme von zeitlichen Prozessen in einem holografischen Aufbau. Im Allgemeinen ist der Informationsgehalt von Digitalhologrammen trotz der verminderten Auflösung sehr komplex (holografische Videos enthalten 4 Dimensionen: x,y,z und Zeit). Dies macht die Auswertung insbesondere bei kleinen, fast punktförmigen Untersuchungsobjekten sehr aufwändig. In diesem Beitrag demonstrieren wir die Auswertung eines Partikelstroms in einem mikrofluidischen Kanalsystem sowie von frei beweglichen Einzellern. Es werden verschiedene Ansätze zur Extraktion der interessierenden Informationsbestandteile (z.B. Positionen, Bewegungsbahnen, Geschwindigkeiten, Einschätzung des Langzeitverhaltens) vorgestellt. Im Zentrum der Diskussion steht dabei das Konzept der Verbundhologramme, d.h. durch numerische Interferenz erzeugte Multi-Exposure Aufnahmen, sowie die Anwendung von Projektion und Filterung bei ihrer Analyse.

Zitieren

Zitierform:

Meinecke, Thomas / Sabitov, Nail / Sinzinger, Stefan: Composite holograms in digital holographic microscopy. 2011.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export