Die kontrollierte ovarielle Stimulation mit Triptorelin und FSH zur Vorbereitung auf die assistierte Reproduktion : Vergleich von ultrakurzem und langem Protokoll unter besonderer Berücksichtigung des polyzystischen Ovar Syndroms

Pletat, Tina GND

Verglichen wurden 94 Stimulationszyklen nach dem Schema eines ultrakurzen mit 71 Zyklen nach den Schema eines langen Protokolls zur Vorbereitung auf IVF/ICSI. Zusätzlich wurden drei Patientinnengruppen nach klinisch-endokrinologischen Gesichtspunkten und sonografischer Morphologie der Ovarien differenziert: eine Kontrollgruppe, Patientinnen mit sonografisch polyzystischen Ovarien ohne endokrinologische Auffälligkeiten (PCO) sowie Patientinnen mit polyzystischen Ovarien und Hyperandrogenämie (PCOS). Es konnte gezeigt werden, daß mit dem ultrakurzen Protokoll zwar eine effektive hypophysäre Blockade erzielt wurde, der Reifegrad der punktierten Follikel und gewonnenen Eizellen jedoch offensichtlich unter dem frühfollikulären LH-Anstieg litt. Die Folge waren niedrigere Implantations- und Schwangerschaftsraten im Vergleich mit dem langen Protokoll. Weiterhin konnte nachgewiesen werden, daß Patientinnen mit PCO und PCOS in gleicher Weise von einem erhöhten Risiko zur Entwicklung eines Überstimualtionssyndroms bedroht sind. Hingegen wirkte sich der frühfollikuläre LH-Anstieg bei Stimulation nach dem ultrakurzen Protokoll bei Patientinnen mit PCO negativer aus als bei Patientinnen mit PCOS, so daß eine Differenzierung dieser beiden Gruppen sinnvoll erscheint.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Pletat, Tina: Die kontrollierte ovarielle Stimulation mit Triptorelin und FSH zur Vorbereitung auf die assistierte Reproduktion. Vergleich von ultrakurzem und langem Protokoll unter besonderer Berücksichtigung des polyzystischen Ovar Syndroms. 2003.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export