@PhdThesis{dbt_mods_00065346, author = {R{\"u}diger, Marie-Luise}, title = {Angeh{\"o}rigenzufriedenheit im Rahmen der spezialisierten palliativmedizinischen Betreuung}, year = {2025}, month = {Jan}, day = {07}, address = {Jena}, keywords = {Palliativmedizin; Angeh{\"o}riger; Zufriedenheit}, abstract = {Seit dem Jahr 2000 sind Krankenh{\"a}user in Deutschland gem{\"a}{\ss} {\textsection} 135a Abs. 2 SGB V zu einem internen Qualit{\"a}tsmanagement verpflichtet. In der Palliativmedizin ist die Outcome-Messung erschwert, da Patienten oft keine Selbsteinsch{\"a}tzung mehr abgeben k{\"o}nnen. Klassische Indikatoren wie die Besserung des Gesundheitszustands oder Todesraten sind ungeeignet. Von gro{\ss}er Bedeutung ist hingegen die Zufriedenheit mit der Versorgung, die Zufriedenheit von Patienten und Angeh{\"o}rigen korreliert stark. Vergleichende Analysen verschiedener Betreuungsformen sind selten. Diese Studie untersucht retrospektiv die Zufriedenheit von Angeh{\"o}rigen in Abh{\"a}ngigkeit von der palliativen Betreuung. Hierzu wurde eine telefonische Nachbefragung mit dem validierten FAMCARE-2-Fragebogen durchgef{\"u}hrt, der 17 Items zu den Bereichen Symptommanagement, Informationsversorgung, Familienunterst{\"u}tzung und psychologische Betreuung umfasst. Eingeschlossen wurden 100 Patienten, die zwischen dem 01.07.2016 und dem 20.05.2017 verstarben und durch eines oder mehrere der folgenden Teams betreut wurden: ambulantes Palliative-Care-Team Jena, station{\"a}res palliativmedizinisches Komplexbehandlungsteam, Team der Palliativstation des Uniklinikums Jena. Die meisten Patienten litten an einer onkologischen oder h{\"a}matologischen Erkrankung und waren durchschnittlich 74,3 Jahre alt. Die Ergebnisse zeigten hohe Zufriedenheitswerte, vergleichbar mit anderen FAMCARE-2-Studien. Angeh{\"o}rige von Patienten mit Betreuung durch die Palliativstation waren hinsichtlich des k{\"o}rperlichen Wohlbefindens und der Reaktion auf wechselnde Behandlungsbed{\"u}rfnisse signifikant zufriedener ($\alpha$ = 0,002; $\alpha$ = 0,013). Die h{\"o}chsten Zufriedenheitswerte zeigten sich hinsichtlich der Wahrung der W{\"u}rde der Patienten, w{\"a}hrend Informationen zu Nebenwirkungen am schlechtesten bewertet wurden. Eine Beeinflussung durch die soziale Erw{\"u}nschtheit ist m{\"o}glich. K{\"u}nftige Studien sollten nicht-onkologische Patienten sowie Angeh{\"o}rige mit Sprachbarrieren st{\"a}rker einbeziehen.}, note = {Dissertation, Friedrich-Schiller-Universit{\"a}t Jena, 2025}, doi = {10.22032/dbt.65346}, url = {https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00065346}, url = {http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:1919504842}, url = {https://doi.org/10.22032/dbt.65346}, file = {:https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00067191/Dissertation_Marie-LuiseRuediger.pdf:PDF}, language = {de} }