Besuche von minderjährigen Angehörigen in der Intensiv- und Notfallmedizin : Kinder als Besucher willkommen!

Zugehörigkeit
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Landeskrankenhaus Feldkirch, Feldkirch, Österreich
Brauchle, Maria;
GND
1253530777
Zugehörigkeit
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Jena, Jena
Deffner, Teresa;
Zugehörigkeit
Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und spezielle Schmerztherapie, Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbH, Heidenheim, Deutschland
Brinkmann, Alexander;
Zugehörigkeit
Klinik fürAnästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie mit Abteilung Palliativmedizin, Klinikum St. Georg gGmbH, Leipzig, Deutschland
Dehner, Svenja;
Zugehörigkeit
Akademie der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, Reutlingen, Deutschland
Dubb, Rolf;
Zugehörigkeit
KinderKrisenIntervention, der AETAS Kinderstiftung, München, Deutschland
Finkeldei, Simon;
Zugehörigkeit
Ludwig-Maximilians-Universität Klinikum Kinderpalliativzentrum München, München, Deutschland
Gatzweiler, Birga;
Zugehörigkeit
Bonn, Deutschland
Hermes, Carsten;
Zugehörigkeit
Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen, Universitätsmedizin Mainz, Mainz, Deutschland
Heyd, Christian;
Zugehörigkeit
Stabsstelle Qualitätsmanagement-Risikomanagement, Landeskrankenhaus(LKH)-Universitätsklinikum Graz, Graz, Österreich
Hoffmann, Magdalena;
Zugehörigkeit
Universitätsklinik für Intensivmedizin, Universitätsspital Bern (Inselspital), Universität Bern, Bern, Schweiz
Jeitziner, Marie-Madlen;
Zugehörigkeit
Akademie der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, Reutlingen, Deutschland
Kaltwasser, Arnold;
Zugehörigkeit
KinderKrisenIntervention der AETAS Kinderstiftung, München, Deutschland
Kern, Tita;
Zugehörigkeit
Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, München, Deutschland
Knochel, Kathrin;
ORCID
0000-0003-4234-0022
Zugehörigkeit
Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, Bad Oeynhausen, Deutschland
Krüger, Lars;
Zugehörigkeit
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Berlin, Deutschland
Melching, Heiner;
Zugehörigkeit
Klinik für Akut- und Notfallmedizin, St.-Antonius-Hospital gGmbH, Eschweiler, Deutschland
Michels, Guido;
Zugehörigkeit
Hochschule für angewandte Wissenschaften München, München, Deutschland
Müller-Wolff, Tilmann;
Zugehörigkeit
Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm, Ulm, Deutschland
Pelz, Sabrina;
Zugehörigkeit
Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, Landeskrankenhaus Feldkirch, Feldkirch, Österreich
Rudolph, Julian;
Zugehörigkeit
Regionale Kliniken Holding, Klinikum Ludwigsburg, Ludwigsburg, Deutschland
Schindele, Denise;
Zugehörigkeit
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Zentrum für Intensiv- und Überwachungspflege, Universitätsmedizin Greifswald, Greifswald, Deutschland
Seidlein, Anna-Henrikje;
Zugehörigkeit
Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, Deutschland
Simon, Arne;
Zugehörigkeit
Pflegedirektion/Bildungszentrum Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, München, Deutschland
Ufelmann, Marina;
ORCID
0000-0002-5178-0364
Zugehörigkeit
Pflegeforschung und -entwicklung, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Kiel, Kiel, Deutschland
Nydahl, Peter

In diesem Empfehlungspapier werden zentrale Vorschläge für den Besuch von Kindern auf Intensivstationen (Pädiatrie und Erwachsenenbereich), Intermediate-care-Stationen und in Notaufnahmen vorgestellt. Auf Intensivstationen und in Notaufnahmen im deutschsprachigen Raum werden die Besuchsregelungen für Kinder und Jugendliche sehr heterogen gestaltet. Mitunter dürfen sie ohne Begrenzungen in Alter und Dauer Patient:innen besuchen, manchmal ist dies erst ab dem Teenageralter und nur für kurze Dauer möglich. Ein Besuchswunsch von Kindern löst beim Personal oftmals unterschiedliche, teilweise ablehnende Reaktionen aus. Leitungen sind aufgefordert, diese Haltung gemeinsam mit ihren Mitarbeiter:innen zu reflektieren und eine Kultur der familienorientierten Versorgung zu entwickeln. Obwohl die Evidenz für Vorteile durch Kinder als Besuchende begrenzt ist, spricht mehr für als gegen einen Besuch, auch in hygienischer, psychosozialer, ethischer, religiöser und kultureller Hinsicht. Dennoch ist keine pauschale Empfehlung für oder gegen einen Besuch möglich. Die Entscheidungen für Besuche sind komplex und bedürfen sorgfältiger Überlegungen und Abwägungen.

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