000K utf8 0100 1905512376 1100 $c2024 1500 eng 1500 ger 2050 urn:nbn:de:gbv:27-dbt-62810-6 2051 10.22032/dbt.62810 3000 Herkersdorf, Sebastian 4000 Identifikation chemischer Mediatoren in der interspezifischen Interaktion von Bakterien mit Basidiomyceten [Herkersdorf, Sebastian] 4060 242 Seiten 4209 Multipartner-Interaktionen der Pilze, welche als Destruenten entscheidend für die Stoffkreisläufe der Erde sind, werden geprägt durch den Austausch von SM. Jedoch blieben biologische Stimuli der SM-Biosynthese in Multipartner-Interaktionen weitestgehend unergründet. Atromentinderivate sind entscheidend für die Braunfäule und die Verwertung von Pflanzenmaterial im Kohlenstoffkreislauf. Die Biosynthese des Atromentins stellt die erste beobachtete SM-Biosynthese in Vertretern der Basidiomycota dar, die experimentell auf Multipartner-Interaktionen zurückzuführen ist. Der Fokus dieser Arbeit lag auf der Identifikation des externen Induktors der Atromentinsynthese in S. lacrymans. Dieser sollte aus B. subtilis, als bakteriellem Modellorganismus, aktivitätsgeleitet fraktioniert und innerhalb der induzierenden Fraktion per MS identifiziert werden. Nach einer in vitro und in vivo Bestätigung des natürlichen Induktors war das Ziel dieser Arbeit, das Vorliegen eines etwaigen generellen Induktionsmechanismus zu überprüfen. Dies beinhaltete die Co-Kultivierung von S. lacrymans mit weiteren Organismen, wie auch in vivo Tests vergleichbarer Induktoren aus pilzlichen und bakteriellen Spezies. Neben ihrer Rolle bei der Degradation biologischen Materials sind Multipartner-Interaktionen auch während der Pathogenese entscheidend. Durch Virulenzfaktoren, wie das Lipopeptid Jagaricin, überwächst das Bakterium das restliche Mikrobiom von A. bisporus und proliferiert auf dem Pilz. Jedoch war eine Jagaricin-defiziente Mutante weiterhin pathogen. Ziel dieser Arbeit war die Identifikation zusätzlicher Virulenzfaktoren der Nassfäule durch einen Vergleich mit Mutanten stark verminderter Virulenz. Die Sekretome des Wildtyps und einer Mutante, die ein defizientes Typ2-Sekretionssystem besaß, sollten aktivitätsgeleitet fraktioniert und anschließend per MS untersucht werden. Differentiell sekretierte Moleküle sollten anschließend genutzt werden, um die Virulenz der Mutante wiederherzustellen. 4950 https://doi.org/10.22032/dbt.62810$xR$3Volltext$534 4950 https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:27-dbt-62810-6$xR$3Volltext$534 4961 http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:1905512376 5051 570 5550 Bakterien 5550 Hausschwamm 5550 Heubacillus 5550 Sekundärmetabolit 5550 Virulenzfaktor