Die ästhetische Wahrnehmung von Linienmustern : Abhängigkeit von Kurvilinearität und Kantenorientierungen

Die Experimentelle Ästhetik befasst sich mit der Frage, welche Präferenzen Menschen bei der Bewertung visueller Reize haben. Das Ziel der Untersuchungen ist es herauszufinden, wie die physikalische Struktur von visuellen Reizen die ästhetische Wahrnehmung bedingt. Dadurch sollen auch Hinweise darauf gewonnen werden, was die neurophysiologischen Korrelate dieser Wahrnehmung sein können. Meine Dissertation untersucht im Speziellen, warum Betrachter kultur-, spezies- und altersübergreifend dazu tendieren, runde gegenüber eckigen Formen zu präferieren (siehe Übersichtsartikel von Gómez-Puerto et al. 2016). Ob und wie stark dieser Effekt mit einer Präferenz für eine hohe Entropie der Kantenorientierungen einhergeht (Redies et al. 2017, Grebenkina et al. 2018), ist dabei die Kernfrage dieser Arbeit.

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