Zusammenhang vom präklinischen First-Pass Intubation Success und dem Wiedereinsetzen des Spontankreislaufs beim Erwachsenen mit außerklinischem Kreislaufstillstand (FiPS-CPR) : multizentrische, retrospektive Analyse des Intubationsregisters und des Deutschen Reanimationsregisters

Der Kreislaufstillstand wird mittels kardiopulmonaler Reanimation (CPR) therapiert, um das Wiedereinsetzen des Spontankreislaufes (ROSC) zu erreichen. Erfolgt während der CPR im Rahmen der Atemwegssicherung eine Intubation, sollte der erste Intubationsversuch erfolgreich beendet werden (FPS). Meist geht der Intubationsvorgang mit dem Pausieren der Thoraxkompressionen einher. Diese Unterbrechungen der Thoraxkompressionen verringern die Überlebenschancen. Bei der innerklinischen Versorgung des außerklinischen Kreislaufstillstands (OHCA) wurde beobachtet, dass nach dem erfolglosen ersten Intubationsversuch seltener der ROSC erreicht wurde. Ausgehend davon stellten wir uns die Frage, ob dieser Zusammenhang auch in der präklinischen Versorgung des OHCA zu beobachten ist. Aus unserer Studie geht hervor, dass der präklinische First-Pass Intubation Success (FPS) und das Wiedereinsetzen des Spontankreislaufs (ROSC) bei erwachsenen Patienten mit außerklinischem Kreislaufstillstand (OHCA) positiv miteinander in Zusammenhang stehen. Bei erzieltem FPS war die Wahrscheinlichkeit des ROSC signifikant um das 5,3-fache erhöht. Die ROSC-Rate nahm mit steigender Anzahl an Intubationsversuchen ab. Ebenso war die Tendenz erkennbar, dass sich mit erzieltem FPS die Zeit bis zum ROSC verringerte.

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