000K utf8 0100 1743548915 1100 $c2020 1500 ger 2050 urn:nbn:de:gbv:27-dbt-20201223-142915-008 2051 10.22032/dbt.47430 3000 Teichert, Veronika 4000 Untersuchungen zur Wirkung von Pentaerythrityltetranitrat (PETN) auf die Dysfunktion von Endothelzellen [Teichert, Veronika] 4060 99 Seiten 4209 Präeklampsie und intrauterine Wachstumsretardierung (IUGR) sind Hauptursachen für peripartale und perinatale Morbidität und Mortalität. Bei beiden Erkrankungen kommt es durch ein Überwiegen gefäßaktivierender Faktoren zur endothelialen Dysfunktion. Bisher umfasst das Management dieser Erkrankungen intensive Überwachung und frühzeitige Einleitung der Geburt. In einer klinischen Studie konnten bei Hochrisikopatientinnen durch die Behandlung mit Pentaerythrityltetranitrat (PETN) das Risiko für das Auftreten von IUGR reduziert und der Verlauf der Präeklampsie abgemildert werden. Ziel dieser Arbeit war es, in vitro zu zeigen, dass die klinischen Ergebnisse der Pilotstudie mit PETN mit einer Reduktion von endothelialem Stress zu begründen sein können. Die in der vorliegenden Arbeit untersuchte These lautet daher, dass PETN durch die Induktion protektiver Faktoren Endothelzellen vor Stress schützt. Als Modelle zur Untersuchung der endothelialen Funktion wurden in der Zellkultur Endothelzellmonolayer und Angiogenese-Assays verwendet. Mittels Real-Time Cell Analyzer konnte gezeigt werden, dass PETN die Integrität der endothelialen Barriere signifikant erhöht. In den Angiogenese-Assays ließ sich durch PETN eine signifikante Stabilisierung der endothelialen Tubuli nachweisen. Bei der Untersuchung der Signaltransduktionsmoleküle mittels Western Blots zeigte sich nach Behandlung mit PETN eine verminderte Aktivierung der ERK. Zusammenfassend wurde in dieser Arbeit nachgewiesen, dass durch die Behandlung mit PETN in vitro induzierte endotheliale Dysfunktion signifikant attenuiert wird. Dies kann möglicherweise die klinisch gezeigten Effekte von PETN auf erklären. Es wird vermutet, dass die Besserung der endothelialen Dysfunktion auf einer Wiederherstellung des Gleichgewichtes gefäßaktivierender und gefäßprotektiver Faktoren beruht. In der Folge werden durch eine Verbesserung der endothelialen und der plazentaren Funktion die Präeklampsie und die IUGR günstig beeinflusst. 4950 https://doi.org/10.22032/dbt.47430$xR$3Volltext$534 4950 https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:27-dbt-20201223-142915-008$xR$3Volltext$534 4961 http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:1743548915 5051 610 5550 Endothelzelle 5550 Pentaerythrityltetranitrat 5550 Plazentakrankheit 5550 Schwangerschaft 5550 Stress