PT Unknown AU Plumhoff, A TI Thermodynamic properties, crystal structures, phase relations and isotopic studies of selected copper oxysalts PY 2020 DI 10.22032/dbt.46929 WP https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00046929 LA en DE Kupfer; Oxysalts AB Die Variabilität in der chemischen und isotopischen Zusammensetzung sowie die kristallchemischen Eigenschaften sekundärer Kupferminerale sind von großer Bedeutung für das Verständnis der Bildung und Entwicklung von Oxidationszonen in Erzlagerstätten. Unter anderem sind Kupferarsenate und –karbonate häufige und weit verbreitete Minerale in solchen Oxidationszonen. Ein Teil dieser Arbeit konzentriert sich auf die Bildung dieser Minerale, deren thermodynamische Eigenschaften, Stabilitätsbereiche und kristallchemische Daten. Die untersuchten Minerale sind Lirokonit, Pushcharovskit, Geminit, Adamit und Zinkolivenit sowie die Olivenit–Libethenit Mischkristallreihe. Die erhaltenen thermodynamischen Daten wurden genutzt, um Stabilitätsfelder und Bildungsbedingungen der zuvor genannten sekundären Kupferminerale zu modellieren und mit natürlichen Paragenesen verschiedener Erzlagerstätten zu vergleichen. Für die Olivenit–Libethenit Mischkristallreihe zeigen die Ergebnisse, dass eine komplette Mischkristallreihe ohne Mischungslücke existiert, wobei der Einbau von Phosphor gegenüber Arsen bevorzugt wird. Der andere Teil dieser Arbeit konzentriert sich auf die isotopische Fraktionierung von Kupfer-, Sauerstoff- und Wasserstoff-Isotopen zwischen Malachit und wässriger Lösung. Die Fraktionierungsverschiebung von Kupfer von –0.16 ± 0.05 ‰. impliziert, dass chemische Reaktionen von Mineralen, ohne Änderung des Redoxzustandes, nur eine geringfügige Kupferisotopenfraktionierung hervorbringen. Der berechnete Fraktionierungsfaktor von Sauerstoff und Wasserstoff wird dazu verwendet, um die isotopische Zusammensetzung der Bildungswässer der natürlichen Malachit-Proben von Lokalitäten weltweit zu bestimmen und mit der isotopischen Zusammensetzung von Regenwässern nahegelegener Stationen zu vergleichen. Zusammen mit den Kupferisotopen der natürlichen Malachit-Proben kann man annehmen, dass alle untersuchten Malachite supergene Proben sind, welche sich aus meteorischem Wasser bildeten. PI Jena ER