@PhdThesis{dbt_mods_00046029, author = {J{\"a}ger, Stefan}, title = {Gef{\"a}hrdungslage deutscher Arztpraxen (als Teil des Gesundheitswesens und der KMU) durch Cybercrime}, year = {2020}, address = {Jena}, keywords = {Computerkriminalit{\"a}t; Gesundheitswesen; Arztpraxis; Computersicherheit; Drahtloses lokales Netz; WarDriving; Psychotherapeut; Darknet; Daten; KRITIS; Jena}, abstract = {Beg{\"u}nstigt durch den rapiden Technisierungsanstieg in der Gesellschaft stehen Erpressung und Datendiebstahl zunehmend im Fokus der gut organisierten Cyberkriminellen. Besonders deutlich wird dies in der Bedrohung durch Ransomware. Patientendaten haben sich als sehr begehrt f{\"u}r Kriminelle herausgestellt. In dieser Arbeit galt es herauszufinden, ob deutsche Arztpraxen in besonderem Ma{\ss}e durch Cybercrime bedroht sind. Eine Publikationenanalyse ergab, dass Einrichtungen des Gesundheitswesens tendenziell eher gef{\"a}hrdet sind als diejenigen anderer Bereiche. Gr{\"u}nde sind meist ein zu geringes Risikobewusstsein sowie eine Mitarbeiter{\"u}berforderung aufgrund der einhergehenden Komplexit{\"a}tserh{\"o}hung. Geringe Investitionen und menschliches Fehlverhalten sind die Folge. Verst{\"a}rkt wird dies durch einen wirtschaftlichen Handlungsdruck. Folgen von Cybercrime k{\"o}nnen vor allem IT- und Rechtskosten sowie Reputations- oder Approbationsverlust sein. Die Gefahr kompromittierter Praxis-WLANs wurde bisher nur unzureichend wissenschaftlich untersucht. Von daher erfolgte in dieser Arbeit eine mittels Wardriving durchgef{\"u}hrte Datenerhebung als Langzeitstudie in der Stadt Jena sowie eine Querschnittsstudie f{\"u}r die dortigen Psychotherapeuten und {\"A}rzte mit neurologischem oder psychiatrischem Fachgebiet. In Jena konnte ein positiver Trend bez{\"u}glich der Verschl{\"u}sselung festgestellt werden (Anstieg von WPA2). Dieser wurde durch eine nicht optimale Konfiguration und eine wachsende Zahl von aktiviertem WPS ( vor allem bei WPA2) wieder relativiert. Somit sind WLANs durch Brute-Force-Angriffe bedroht. Die Zielgruppe organisierte sich in 58 Praxen (19 konnten ihrem WLAN zugeordnet werden). Diese WLANs wiesen eine sehr sichere Verschl{\"u}sselung auf ({\"u}ber dem Niveau des Stadtgebiets). Dem entgegen stand die hohe Zahl von aktivem WPS, auch wenn oftmals hochwertige Router zum Einsatz kamen. Zusammenfassend l{\"a}sst sich feststellen, dass der beste Schutz der Praxis-WLANs die Nichtidentifizierbarkeit darstellt.}, note = {Dissertation, Friedrich-Schiller-Universit{\"a}t Jena, 2020}, doi = {10.22032/dbt.46029}, url = {https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00046029}, url = {http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:1734027096}, url = {https://doi.org/10.22032/dbt.46029}, file = {:https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00051012/dissjaeger.pdf:PDF}, language = {de} }