Der Einfluss von Seren von Präeklampsie-Patientinnen auf den JAK-STAT-Signalweg in trophoblastären Zellen

Graul, Christiane GND

In den letzten Jahren wurden enorme Fortschritte in der Grundlagenforschung der Präeklampsie erzielt. So existiert mit dem sFlt-1/PlGF-Quotienten mittlerweile ein verlässlicher Diagnostik-Marker besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Dennoch bleibt die genaue Pathogenese der Erkrankung ungeklärt. Um mögliche Screening-Marker in der Früherkennung der Präeklampsie entwickeln und damit eine frühzeitige Therapie einleiten zu können, bedarf es des Verständnisses der molekularen Entstehungsmechanismen der Erkrankung. In der vorliegenden Arbeit soll der Einfluss von Serum von Präeklampsie-Patientinnen, der Einfachheit im Folgenden als „Präeklampsieserum“ bezeichnet, auf die Phosphorylierung von STAT3 und ERK1/2 in trophoblastären Zellen untersucht werden, um einen kleinen Baustein in der weiteren Erforschung der molekularen Mechanismen der Präeklampsie beizutragen. Trophoblastäre Zellen umfassen alle Zellarten, welche ein ähnliches Zellwachstum wie die embryonalen Trophoblastzellen aufweisen – so z. B. JEG3-Zellen. Anstoß für die Arbeit war eine Studie von Mahameed et al., in welcher gezeigt wurde, dass das Zellwachstum in trophoblastären Zellen sank, wenn man diese mit Serum von Präeklampsie-Patientinnen versetzte (Mahameed et al. 2005).

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Graul, Christiane: Der Einfluss von Seren von Präeklampsie-Patientinnen auf den JAK-STAT-Signalweg in trophoblastären Zellen. Jena 2019.

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