@Article{dbt_mods_00039064, author = {{B{\"u}rger K{\"u}nste Wissenschaft. Citizen Science in Kultur und Geisteswissenschaften, Erfurt, 2015.09.21-23} and Weinhold, Julia}, editor = {Oswald, Kristin and Smolarski, Ren{\'e}}, title = {Dokumentation crowdgesourct? Social Tagging im Museum}, journal = {B{\"u}rger K{\"u}nste Wissenschaft: Citizen Science in Kultur und Geisteswissenschaften}, year = {2016}, publisher = {Computus Druck Satz {\&} Verlag}, address = {Gutenberg}, pages = {163--182}, keywords = {Social Tagging; Crowdsourcing; Artigo; Tag.Check.Score; Museum; Citizen Science; Kulturwissenschaften; Geisteswissenschaften}, abstract = {Museumsobjekte werden seit jeher vom Fachpersonal der jeweiligen Institution mittels Schlagworten inhaltlich beschrieben und kategorisiert, damit sie in den Datenbanken schnell wieder aufgefunden werden k{\"o}nnen. Das kann zu einem Problem werden, wenn die Datenbank online f{\"u}r ein breites Publikum verf{\"u}gbar gemacht werden soll. Denn wer kein Fachwissenschaftler ist, tritt anders an Kunstwerke heran und verwendet auch anderes Vokabular, um Objekte zu suchen. Hier kann Social Tagging Abhilfe schaffen: Statt dem Fachpersonal indexiert dabei die anonyme Nutzermasse im Internet, die Crowd, gemeinsam und frei die zur Verf{\"u}gung stehenden Objektdatens{\"a}tze mit Begriffen, die sie selbst zur Suche benutzen w{\"u}rde - h{\"a}ufig auch in Form eines Spiels. Es handelt sich dabei um eine Crowdsourcing Methode, die durchaus ihre Berechtigung in der Citizen Science-Landschaft hat, denn vielen reicht es, einen kleinen Beitrag zu leisten oder schlicht Spa{\ss} an der Besch{\"a}ftigung mit Wissenschaft zu haben. In Deutschland gibt es bisher vor allem zwei Tagging-Projekte: Tag.Check.Score vom Ethnologischen Museum Berlin und Fraunhofer FOKUS und Artigo von der LMU M{\"u}nchen mit seinem {\"O}kosystem an Tagging-Spielen. Die Chancen der Methode liegen vor allem in der Verbesserung der Suche in (wissenschaftlichen) Datenbanken f{\"u}r Laien, ihrer besucherbindenden und partizipativen Wirkung, der Einsparung von Ressourcen und in neuen Blickwinkeln und Erkenntnissen f{\"u}r die (Besucher-)Forschung durch die Beteiligung vieler, auch fachfremder Menschen. Dem Risiko mangelnder sprachlicher und fachlich-inhaltlicher Qualit{\"a}t kann dabei schon im Vorhinein konzeptuell gut entgegengesteuert werden. Die Grundbedingungen f{\"u}r ein gelungenes Projekt sind ,wie bei Citizen Science im Allgemeinen, das Abr{\"u}cken von einem {\"u}berh{\"o}hten Perfektionsanspruch, die Arbeit auf Augenh{\"o}he mit klar festgelegten Zust{\"a}ndigkeiten, das nachhaltige Nutzen der Ergebnisse und wenn m{\"o}glich die Verstetigung des Projekts. Wenn zudem das zu taggende Material abwechslungsreich und eine auf die Interessen der Zielgruppen zugeschnitten Konzept gefunden ist, sind die Grundbedingungen erf{\"u}llt, damit Social Tagging sowohl f{\"u}r die User als auch f{\"u}r die Institution ein Gewinn werden kann.}, doi = {10.22032/dbt.39064}, url = {https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00039064}, url = {http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:874415667}, url = {https://doi.org/10.22032/dbt.39064}, url = {https://doi.org/10.22032/dbt.39052}, file = {:https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00045058/09_Weinhold.pdf:PDF}, language = {de} }