Autophagie als adaptive Stressreaktion in der septischen Leber

Klockgether, Antonia Adele GND

Die zelluläre Stressreaktion der Leber ist bei Sepsis unvollständig erforscht und entzieht sich daher weitgehend zielgerichteten therapeutischen Ansätzen, die auf biomolekularen Wirkmechanismen basieren; daher waren klinische Studien bisher weitgehend erfolglos. Insgesamt ist das Leberversagen Prognose-limitierend. Bei genauerer Betrachtung konnte festgestellt werden, dass eine gesteigerte Autophagie in Hepatozyten sowohl von septischen Patienten als auch in Tiermodellen zu verzeichnen ist. Des Weiteren wurde die Autophagie als ein protektiver Faktor identifiziert, der die Apoptoserate und irreversible Organ-dysfunktionen limitiert. Zur Zeit sind der Einfluss und das Ausmaß der Autophagie in der Sepsis noch unzureichend erforscht. Wir untersuchten die Hypothese, ob die Autophagie bei Sepsis als adaptive Stressreaktion in der Leber differenzielle Expressionsmuster der Transkripte und Proteinmodifikationen in den stratifizierten Untersuchungsgruppen aufweist. Zudem wurde untersucht, ob insbesondere die frühe Autophagosombildung in den ersten 6 h der Sepsis prognoseentscheidend ist. ...

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Klockgether, Antonia: Autophagie als adaptive Stressreaktion in der septischen Leber. Jena 2018.

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