War die altenburgk ehedem das obere hus? Ein Beitrag zum Rudolstädter Burgenproblem

Schmigalla, Hans GND

Im Mittelpunkt des Beitrages stehen Fragen der Zuordnung von Burgenbezeichnungen, die in schriftlichen Quellen genannt werden, zu bestimmten Standorten. Der vorliegende Beitrag ist ein Versuch, die aufgeworfenen Fragen zu klären, in dem er einige neue Ansätze verfolgt. Begonnen wird mit einem logischen Ansatz, der sich auf die Aspekte Identifizierung und Zuordnung der frühen Burgen zu Standorten konzentriert. Ergänzend werden aus einer gänzlich anderen Sicht, der der Geomorphologie, Standortbedingungen für Burgen auf dem Zechsteinsporn diskutiert. Zur Rekonstruktion des ursprünglichen Reliefs werden Daten aus Bohrarchiven und historischen Bauplänen herangezogen. Mit Hilfe der Rekonstruktion des Grabensystems, der Wege auf und zu dem Sporn werden die Aussagen zur Zuordnung von Burgen zu Standorten auf Widersprüche untersucht. Zur Klärung der Frage, in welchen Zeiträumen auf dem Areal der Ludwigsburg mit festen Anlagen zu rechnen ist, wurden Baupläne auf Relikte von Vorgängerbauten durchmustert. Durch Kombination artverschiedener Ansätze und unterschiedlicher Quellengattungen wird versucht, den Grad der Wahrscheinlichkeit der Aussagen zu erhöhen.

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Schmigalla, Hans: War die altenburgk ehedem das obere hus? Ein Beitrag zum Rudolstädter Burgenproblem. 2016.

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