In-vitro-Suppression von Enterococcus faecalis in den Dentintubuli mit Chloramin-T

Bräutigam, Franziska Maria GND

Bei der endodontischen Behandlung soll mittels Kombination der mechanischen und chemischen Aufbereitung infizierter Wurzelkanäle eine Persistenz der endodontischen Infektion verhindert und damit ein Langzeiterfolg der Wurzelkanalbehandlung erreicht werden. Wird trotz einer lege artis durchgeführten endodontischen Therapie ein refraktärer Verlauf diagnostiziert, so ist davon auszugehen, dass der Wurzelkanal mit problematischen Mikroorganismen infiziert ist. Um die bakterielle Infektion zu behandeln, kommen verschiedene Wurzelkanalspülungen zum Einsatz. Mit den konventionellen Spülflüssigkeiten und medikamentösen Einlagen kann jedoch häufig keine vollständige Suppression der Bakterien erzielt werden. Als besonders robust gegenüber den chemo-mechanischen Therapieoptionen gilt die Spezies Enterococcus faecalis. Ein wesentlicher pathogenetischer Faktor von E. faecalis ist die Eigenschaft, die Dentintubuli besiedeln zu können. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die antimikrobielle Effektivität des Desinfiziens Chloramin-T gegen E. faecalis in den Dentintubuli in vitro zu evaluieren.

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Bräutigam, Franziska: In-vitro-Suppression von Enterococcus faecalis in den Dentintubuli mit Chloramin-T. Jena 2018.

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