@PhdThesis{dbt_mods_00033849, author = {Wille, Anika}, title = {Integration of multisensory information in multi-attribute decisions}, year = {2018}, month = {Jan}, day = {23}, publisher = {Universit{\"a}t Erfurt}, address = {Erfurt}, keywords = {Probabilistische Entscheidungen; multimodal; Strategieklassifikation; Darbietungsformat; visuell; auditiv}, abstract = {In Entscheidungen werden Informationen vom Kontext abh{\"a}ngig unterschiedlich genutzt. Wiederholt konnte gezeigt werden, dass die bildliche Darstellung von Hinweisreizen deren ganzheitliche und komplette Integration beg{\"u}nstigt. Im Gegensatz dazu wurde f{\"u}r textliche und numerische Darstellungsweisen eine vorwiegende Nutzung nicht-kompensatorischer Strategien gefunden (z.B. Br{\"o}der {\&} Schiffer, 2003; Jahn, Renkewitz, {\&} Kunze, 2007). Dieser Befund basiert auf Experimentalparadigmen, in denen komplette Optionen memoriert werden und evaluative Information im Anschluss pr{\"a}sentiert wird. Bezugnehmend auf vereinheitlichte Modelle des Entscheidens, scheint eine vollst{\"a}ndige Integration aller Hinweisreize realistischer, unabh{\"a}ngig von der Darstellungsweise -- wenn evaluative Information im Ged{\"a}chtnis repr{\"a}sentiert ist und gegebene Optionen nur mit diesen abgeglichen werden m{\"u}ssen. In dieser Dissertation wird in sechs Studien dargestellt, wie Informationen in einem Kontext genutzt werden, in dem Entscheidungen zwischen Optionen, deren evaluative Kriterien zuvor gelernt wurden, getroffen werden m{\"u}ssen. In einem neuartigen Experimentalparadigma trafen die Versuchsteilnehmenden Entscheidungen in vier verschiedenen Darstellungsweisen: bildlich, tonlich, bildlich-tonlich und textuell. Jede Gruppe erhielt vierzig bin{\"a}re Entscheidungen mit mehreren Hinweisreizen nacheinander. Die Entscheidungen wurden im Bezug darauf analysiert, ob Informationen vollst{\"a}ndig (kompensatorisch) oder nur teilweise (nicht-kompensatorisch) genutzt wurden. Aus den Ergebnissen lassen sich zwei wesentliche Schl{\"u}sse zum multimodalen Entscheiden und Entscheidungen im Allgemeinen ableiten: In allen Studien zeigte sich der stabile Befund, dass nicht-kompensatorische Strategien unter keiner Bedingung nennenswerte Anwendung fanden. Ein zweiter Befund liegt in Unterschieden zwischen den Darstellungsweisen. Bildlich, bildlich-tonliche und textuelle Darstellung erm{\"o}glichen fast immer eine vollst{\"a}ndige Integration aller Hinweisreize. Die Befundlage f{\"u}r die rein tonliche Darstellungsweise ist {\"a}hnlich, aber weniger eindeutig. Diese Abweichung l{\"a}sst sich darauf zur{\"u}ckf{\"u}hren, dass in der tonlichen Gruppe weniger der vorhandenen Information enkodiert wurde und l{\"a}sst nicht generell auf eine Unf{\"a}higkeit zur vollst{\"a}ndigen und ganzheitlichen Integration von Hinweisreizen in dieser Gruppe schlie{\ss}en.}, note = {Dissertation, Universit{\"a}t Erfurt, 2017}, url = {https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00033849}, url = {http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:1011634880}, file = {:https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00040158/wille.pdf:PDF}, language = {en} }