Die Loggia communis an der östlichen Adria

Anderle, Marija

Der enorme Aufschwung der Bautätigkeit infolge der politischen Neuordnung der Kommunen ab dem Ende des 12. Jahrhunderts hat entlang der östlichen Adria, in Istrien und Dalmatien, dem ehemaligen Kolonialgebiet Venedigs, bis heute sichtbare Spuren hinterlassen. Der Kommunalpalast und die kommunale Loggia, oft gemeinsam in einem Gebäude untergebracht, avancieren, wie anderswo in Europa, unverzüglich zu zentralen Orten des öffentlichen Lebens. Die historischen Anfänge der loggia communis in Europa lassen sich ab dem frühen Mittelalter verfolgen in der ?laubia? und ?curia? der Bischöfe und Fürsten, in denen meist Dokumente verfasst und Gerichtsverhandlungen abgehalten wurden. Die komplette Bestandsaufnahme kommunaler Loggien im Küstenstreifen von Triest bis Albanien aus der Zeit von Ende des 12. Jahrhunderts bis zum 18. Jahrhundert umfasst ca. vierzig erhaltene Bauwerke. Etwa die gleiche Anzahl ist nur noch archivalisch belegt. Mittels Fotodokumentation und Vermessung, Erforschung der Baugeschichte, Beschreibung und Deutung der heute geschützten Bausubstanz wird eine Rekonstruktion der Nutzung, der städtebaulichen und politischen Bedeutung dieser zum Teil monumentalen Bauwerke angestrebt.

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Anderle, Marija: Die Loggia communis an der östlichen Adria. Weimar 2010. VDG.

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