Institutions and identity in economic decision-making

Panganiban, Marian Angelica GND

Die vorliegende Dissertation analysiert die Rolle von Identität und Institutionen in ökonomisch relevanten Entscheidungssituationen. Es wird argumentiert, dass ökonomisches Entscheidungsverhalten zumeist durch ein Zusammenspiel von Vorstellungen charakterisiert ist, die Menschen von sich selbst und anderen Personen haben als auch von den Normen, die diese Vorstellungen einschränken. Im Rahmen dieser Arbeit wird dieses Zusammenspiel in einer Reihe von Laborexperimenten in drei wirtschaftlichen Situationen untersucht: Eine Tauschbeziehung, eine Situation zur Arbeitnehmeranstellung, und zwei Aufgaben mit Ressourcenverteilung. Insgesamt betonen die hier dargestellten Ergebnisse die Bedeutung von Identität und Institutionen, um ökonomisches Entscheidungsverhalten besser zu verstehen. Des Weiteren zeigen die vorgestellten Befunde die Nützlichkeit von Laborexperimenten bei der Erforschung grundlegender Fragen in Bezug auf Identität und Institutionen. Die Kapitel dieser Dissertation basieren auf den Identitätstheorien von Akerlof und Kranton (2000) und Benabou und Tirole (2011) sowie auf der Theorie der Institutionenökonomik von North (1991). Die Identitätstheorie von Akerlof und Kranton setzt soziale Verschiedenheit voraus und betrachtet, wie soziale Kategorien bestimmte Verhaltensvorschriften mit sich bringen. Die Theorie von Benabou und Tirole legt den Schwerpunkt auf moralisches Verhalten und darauf, wie Vorstellungen von sich selbst und der Umwelt die gegenwärtigen Entscheidungen eines Individuums beeinflussen. Dabei spielen Institutionen in beiden dieser Theorien eine bedeutende Rolle. Douglass North (1991, S.3) definiert Institutionen als “humanly devised constraints that structure political, economic, and social interactions.” Im ersten Kapitel der Dissertation werden die grundlegenden Konzepte erläutert, an denen sich die Untersuchungen der nachfolgenden Kapitel orientieren.

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Panganiban, Marian: Institutions and identity in economic decision-making. Jena 2016.

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