@PhdThesis{dbt_mods_00026057, author = {Mwanje Dr.-Ing., Stephen Ssekiranda}, title = {Coordinating Coupled Self-Organized Network Functions in Cellular Radio Networks}, year = {2015}, month = {May}, day = {27}, keywords = {Self-Organizing Networks; SON; SON Coordination; Q-learning; Concurrent cooperative Games; MRO; MLB}, abstract = {Nutzer der Mobilfunknetze w{\"u}nschen und fordern eine Steigerung des Datendurchsatzes, die zur Erh{\"o}hung der Netzlast f{\"u}hrt. Besonders seit der Einf{\"u}hrung von LTE erh{\"o}ht sich daher die Anzahl und Dichte der Zellen in Mobilfunknetzen. Dies f{\"u}hrt zus{\"a}tzlich zur Zunahme der Investitions- und Betriebskosten, sowie einer h{\"o}heren Komplexit{\"a}t des Nerzbetriebs. Der Einsatz selbstorganisierter Netze (SONs) wird vorgeschlagen, um diese drei Herausforderungen zu bew{\"a}ltigen. Einige SON-Funktionen (SF) wurden sowohl von Seiten der Netzbetreiber als auch von den Standardisierungsgremien vorgeschlagen. Eine SF repr{\"a}sentiert hierbei eine Netzfunktion, die automatisiert werden kann. Ein Beispiel ist die Optimierung der Robustheit des Netzes (Mobility Robustness Optimization, MRO) oder der Lastausgleich zwischen Funkzellen (Mobility Load Balancing, MLB). Die unterschiedlichen SON-Funktionen werden innerhalb eines Mobilfunknetzes eingesetzt, wobei sie dabei h{\"a}ufig gleiche oder voneinander abh{\"a}ngige Parameter optimieren. Zwangsl{\"a}ufig treten daher beim Einsatz paralleler SON-Funktionen Konflikte auf, die Mechanismen erfordern, um diese Konflikte aufzul{\"o}sen oder zu minimieren. In dieser Dissertation werden L{\"o}sungen aufgezeigt und untersucht, um die Koordination der SON-Funktionen zu automatisieren und, soweit m{\"o}glich, gleichm{\"a}{\{}{\backslash}ss{\}}ig zu verteilen. Im ersten Teil werden grunds{\"a}tzliche Entw{\"u}rfe f{\"u}r SFs evaluiert, um die SON-Koordination zu vereinfachen. Basierend auf der Beobachtung, dass die Steurung der SON-Funktion sich {\"a}hnlich dem generischen Q-Learning Problem verh{\"a}lt, werden die SFs als Q-Learning-Agenten entworfen. Dieser Ansatz wurde mit sehr positiven Ergebnissen auf zwei SFs (MRO und MLB) angewandt. Die als Q-Learning-Agenten entworfenen SFs werden f{\"u}r zwei unterschiedliche Ans{\"a}tze der SON-Koordination evaluiert. Beide Koordinierungsans{\"a}tze betrachten dabei die SON-Umgebung als ein Multi-Agenten-System. Der erste Ansatz basierend auf einer r{\"a}umlich-zeitlichen Entkoppelung separiert die Ausf{\"u}hrung von SF-Instanzen sowohl r{\"a}umlich als auch zeitlich, um die Konflikte zwischen den SF-Instanzen zu minimieren. Der zweite Ansatz wendet kooperatives Lernen in Multi-Agenten-Systemen als automatisierten L{\"o}sungsansatz zur SON-Koordination an. Die einzelnen SF-Instanzen lernen anhand von Utility-Werten, die sowohl die eigenen Metriken als auch die Metriken der Peer-SF-Instanzen auswerten. Die Intention dabei ist, durch die erlernte Zustands-Aktions-Strategie Aktionen auszuf{\"u}hren, die das beste Resultat f{\"u}r die aktive SF, aber auch die geringste Auswirkung auf Peer-SFs gew{\"a}hrleisten. In der Evaluation des MRO-MLB-Konflikts zeigten beide Koordinierungsans{\"a}tze sehr gute Resultate.}, url = {https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00026057}, url = {http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:826110932}, file = {:https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRZipServlet/dbt_derivate_00031807:TYPE}, language = {en} }