@PhdThesis{dbt_mods_00025945, author = {Skusa Dr. med., Elisabeth}, title = {Einfluss der zervikalen Schlingenkonisation auf Schwangerschaft und Geburt}, year = {2015}, address = {Jena}, keywords = {Geb{\"a}rmutterhals; Dysplasie; Konisation; Gyn{\"a}kologie}, abstract = {Fragestellung: Die Studie untersucht die Auswirkungen der zur CIN-Behandlung eingesetzten LEEP auf die nachfolgende Schwangerschaft und Geburt. Methodik: Retrospektiv wurden 938 Frauen analysiert, die zwischen 2002 und 2013 eine Schlingenkonisation an der Universit{\"a}tsfrauenklinik Jena erhielten. 66 nach der LEEP eingetretene Einlingsschwangerschaften wurden 122 Gravidit{\"a}ten gegen{\"u}bergestellt, welche vor der LEEP lagen. Die Informationen wurden mittels eines selbsterstellten Fragebogens bzw. der Krankenakte erhoben. Ergebnisse: Das Fr{\"u}hgeburtsrisiko nach der LEEP war im Vergleich zur Kontrollgruppe nicht signifikant erh{\"o}ht (p=0,127; OR=2,242; 95 {\%}-CI [0,862-5,831]). Infolge der Adjustierung nach m{\"u}tterlichem Alter und Zervixinsuffizienz relativierte sich der Einfluss der LEEP weiter (OR=1,199; 95 {\%}-CI [0,400-3,594]). In der Studiengruppe lag die Fr{\"u}hgeburtenrate bei 15,2 {\%} und im Kontrollkollektiv bei 7,4 {\%}. Beide Gruppen unterschieden sich weder bei der Schwangerschaftswoche der Geburt (39,3 vs. 39,8 SSW; p=0.103) noch bez{\"u}glich des Geburtsgewichtes (3281{\textpm}575 g vs. 3266{\textpm}501 g; p=0,857) signifikant. Eine Steigerung der Schwangerschafts- (51,5 vs. 52,5 {\%}; p=1,000) und Geburtskomplikationen nach der LEEP konnte nicht beobachtet werden (42,4 vs. 47,5 {\%}; p=0.542). Lediglich eine Zervixinsuffizienz (16,7 vs. 5,7 {\%}; p=0,020) und eine operative Entbindung (35,4 vs. 14,8 {\%}; p=0,002; OR=3,164) kamen nach der LEEP h{\"a}ufiger vor. Schlussfolgerung: Die Schwierigkeit der Analyse liegt im komplexen Netz aus Einflussfaktoren auf die Fr{\"u}hgeburtenrate. Im Gegensatz zu anderen Studien wurde nicht die geburtshilfliche Allgemeinbev{\"o}lkerung als Kontrollgruppe eingesetzt, sondern Frauen, die sich nach der Indexschwangerschaft einer LEEP unterzogen. Hintergrund ist die Minimierung gruppencharak-teristischer Merkmale, welche m{\"o}glicherweise die Fr{\"u}hgeburtlichkeit unabh{\"a}ngig vom operativen Eingriff beeinflussen.}, note = {Dissertation, Friedrich-Schiller-Universit{\"a}t Jena, 2015}, url = {https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00025945}, url = {http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:823273652}, file = {:https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRZipServlet/dbt_derivate_00031675:TYPE}, language = {de} }