Die dynamische Gefäßanalyse am Augenhintergrund (DVA) : eine neue Methode zur Ermittlung der endothelialen Dysfunktion bei chronischer Herzinsuffizienz

Schmicker-Helf, Helen

Die chronische Herzinsuffizienz ist assoziiert mit einer reduzierten Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid (NO). Mehrere Studien berichteten über hohe Serum-Spiegel von asymmetrischen NG, NG-Dimethyl-L-Arginin (ADMA) bei der chronischen Herzinsuffizienz. Bei der retinalen Gefäßanalyse mittels Dynamic Vessel Analyzer (DVA) wird die Antwort der retinalen Arterien auf Flickerlicht gemessen. Stickstoffmonoxid ist hierbei der Mediator der retinalen Vasodilatator-Antwort auf Flickerlicht. Die Hypothese lautete, dass die retinale Gefäßantwort auf Flickerlicht bei Patienten mit einer dilatativen Kardiomyopathie (DCM), einer möglichen Genese der chronischen Herzinsuffizienz, reduziert ist und invers mit den Serum-ADMA-Spiegeln korreliert. 16 Patienten mit einer dilatativen Kardiomyopathie und 22 gesunde Teilnehmer wurden in die Studie eingeschlossen. Es erfolgte die Messung der Antwort der retinalen Arterien auf Flickerlicht als prozentuale Änderung über der Grundlinie und der Serum-ADMA-Spiegel.

Zitieren

Zitierform:

Schmicker-Helf, Helen: Die dynamische Gefäßanalyse am Augenhintergrund (DVA). eine neue Methode zur Ermittlung der endothelialen Dysfunktion bei chronischer Herzinsuffizienz. 2014.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export