Prospektive randomisierte doppelblind placebokontrollierte klinische Interventionsstudie zum Einfluss einer Magnetresonanzstimulation auf das Schmerzempfinden und die motorischen Grundbeanspruchungsformen sowie auf die Befindlichkeit und Lebensqualität bei Patienten mit einem Fibromyalgiesyndrom

Bartsch, Benno GND

Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) findet sich in der International Classification of Diseases (ICD-10) im Bereich funktionell somatischer Syndrome. Das chronische, chronifizierte Schmerzsyndrom ist mit zahlreichen vegetativen und psychoaffektiven Störungen vergesellschaftet. Aufgrund der unbekannten Ätiologie und Pathogenese sowie der zahlreichen unterschiedlichen Ausprägungsformen, bedarf es grundsätzlich individueller Behandlungsschemen. Klinisch relevante Methoden sind derzeit aus der Physiotherapie, der Pharmakotherapie sowie der Psychotherapie bekannt. Bis dato steht die Behandlung der Symptome im Vordergrund. In der Literatur wird derzeit eine multimodale Therapie als Mittel der Wahl postuliert. Zentrales Problem ist die inaktive Grundhaltung der FMS Patienten durch das chronische Schmerzsyndrom. Dies führt in einem circulus vitiosus zu immer stärkeren Schmerzen und damit auch stärkerem sozialem Rückzug. Könnte dieses Schmerzschema aufgebrochen werden, wären ein höherer Aktivitätsgrad und damit eine Förderung der Lebensqualität möglich. Bisher existieren kaum hinreichende Untersuchungen, die den Zusammenhang zu FMS typischen Symptomkomplexen und der Behandlung mit Magnetresonanzstimulation (MRS) verdeutlichen.

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Bartsch, Benno: Prospektive randomisierte doppelblind placebokontrollierte klinische Interventionsstudie zum Einfluss einer Magnetresonanzstimulation auf das Schmerzempfinden und die motorischen Grundbeanspruchungsformen sowie auf die Befindlichkeit und Lebensqualität bei Patienten mit einem Fibromyalgiesyndrom. 2014.

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