Generierung von Simulationsmodellen auf der Grundlage von Prozessmodellen

Kloos, Oliver GND

To conduct dynamic analyses on process models those models have to be dynamic models. As dynamic models based on process models a discrete simulation model can be used. However, the different application purpose prevents that process models can be directly used to conduct a simulation study. To transfers a static process model to a dynamic simulation model the ProSiT concept was developed and applied on the process modelling notations eEPC, BPMN and UML activity diagram. The ProSiT concept works as a central instance between different process modelling notations and different simulation systems. The concept includes transformation rules, a transformation model – the ProSiT model – and normalisation rules. Normalisation rules are designed to prepare the converted process model for the transformation in a simulation model. First, process models are checked by notation dependent syntax rules. If the process models match the syntax, preparation rules are applied to prepare the transformation that is executed with specific transformations rules. The resulting model is the conceptual transformation model. Normalisation rules are applied to simplify the process flow or remove not required data from the model. Information that are not available in the original process model will also be added to the model with the support of normalisation rules. Those rules are designed as automatic, semi-automatic and manual rules. When a normalised transformation model is created it can be converted to a simulation system. Therefore applicability rules check whether the simulation system can simulate the model. After this check transformation rules generate the simulation model based on the normalised transformation model.

Um dynamische Analysen auf Prozessmodelle anzuwenden, müssen diese als dynamische Modelle vorliegen. Bei Prozessmodellen eigenen sich für diesen Anwendungszweck diskrete Simulationsmodelle. Aufgrund des unterschiedlichen Einsatzzweckes von Prozess- und Simulationsmodellen können Prozessmodelle nicht direkt für eine Simulation verwendet werden. Als Ansatz, das statische Prozessmodell in ein dynamisches Simulationsmodell umzuwandeln, wurde das ProSiT Konzept entwickelt und auf die Geschäftsprozessnotationen eEPK, BPMN und das UML Aktivitätsdiagramm angewendet. Das ProSiT Konzept stellt eine zentrale Instanz zwischen verschiedenen Geschäftsprozessnotationen und Simulationsumgebungen dar. Das Konzept umfasst Transformationsregeln, ein Transformationsmodell – das ProSiT Modell – und Normalisierungsregeln zur Vorbereitung des Modells auf eine Simulation. Prozessmodelle werden zunächst mit Vorbereitungsregeln für eine Transformation in das ProSiT Modell vorbereitet. Das vorbereitete Modell wird anschließend mit Transformationsregeln überführt. Normalisierungsregeln im Kontext des ProSiT Modells vereinfachen den Prozessablauf und fügen fehlende Informationen hinzu, die für eine Simulation notwendig sind, aber nicht im ursprünglichen Prozessmodell vorhanden sind. Diese Regeln liegen als automatische, semi-automatische und manuelle Normalisierungsregeln vor. Ist ein Modell normalisiert, kann mittels Anwendbarkeitsregeln geprüft werden, ob eine Simulationsumgebung das Modell simulieren kann. Trifft dies zu, wird mittels Transformationsregeln das Simulationsmodell aus dem normalisierten Transformationsmodell erzeugt.

Auch im Buchhandel erhältlich: Generierung von Simulationsmodellen auf der Grundlage von Prozessmodellenl / Oliver Kloos Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2014. - xiv, 508 S. ISBN 978-3-86360-086-0 Preis: 27,20 €

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Kloos, Oliver: Generierung von Simulationsmodellen auf der Grundlage von Prozessmodellen. 2014.

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