000K utf8 0100 757179509 1100 $c2013 1500 ger 2050 urn:nbn:de:gbv:27-20130816-104327-3 3000 Hempel, Sabine 4000 Einfluss einer CYP2B-Induktion durch Phenobarbital auf die CYP3A1-Induzierbarkeit in vitro durch Dexamethason in Rattenleberschnitten [Hempel, Sabine] 4060 84 Seiten 4209 Das Ziel der Untersuchungen war herauszufinden, ob eine Vorinduktion von Leber-gewebe einen Einfluss auf anschließend durchgeführte CYP-Induktionsversuche in vitro mit Präzisionsleberschnitten hat. Dies ist besonders dann wichtig, wenn humanes Material verwendet werden soll, bei dem durch Medikamente, Ernährung, Lebensgewohnheiten usw. schon eine Induktion in vivo stattgefunden hat. Es wurde der Teilaspekt einer CYP3A1-Induktion in vitro durch Dexamethason (Dex) nach vorangegangener oder gleichzeitiger CYP2B-Induktion durch Phenobarbital (PB) an Präzisionsleberschnitten 40 Tage alter weiblicher Ratten erforscht. Die Versuchsanordnung gliederte sich in In-vivo-in-vitro-Experimente, bei denen die Tiere vor der Leberentnahme an 3 aufeinanderfolgenden Tagen durch intraperitoneale Injektion von 60 mg PB/kg Körpermasse behandelt wurden, um anschließend die CYP3A1-Induktion über 24 Stunden in vitro durch¬zuführen, und reine In-vitro-Versuchsreihen mit simultaner und sukzessiver Einwirkung von Dex und PB. Die hierbei eingesetzten PB-Konzentrationen von 5 und 100 µM stehen repräsentativ für schwache und starke CYP2B-Induktoren, die Dex-Konzentrationen betrugen 0,01, 0,1, 0,5 und 1 µM. Die CYP3A1-Induktion wurde auf mRNA-Ebene (kompetitive RT-PCR) und auf Enzymaktivitätsebene (2β- und 15β-Testosteronhydroxylierung) nachgewiesen. Der PB-Effekt wurde durch die 7-Pentoxyresorufin-O-Depentylierung (PROD) kontrolliert. 4950 https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:27-20130816-104327-3$xR$3Volltext$534 4961 http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:757179509 5051 610 5550 Biotransformation 5550 Cytochrom P-450 5550 Dexamethason 5550 Leberstoffwechsel 5550 Tierversuch