Der Stellenwert der transartiellen Chemoembolisation beim hepatozellulärem Karzinom vor einer Lebertransplantation : eine retrospektive Studie des patientengutes der Universitätsklinik Jena in den Jahren 1996 - 2008

Dietz, Hans Jochen

Nach heutigem Kenntnisstand bietet eine Lebertransplantation für Patienten mit einem HCC auf dem Boden einer Zirrhose die beste Chance auf ein Langzeitüberleben (Baccarani et al. 2007) (Vennarecci et al. 2007). Bei unseren Patienten ist in Übereinstimmung mit der Literatur das Langzeitüberleben besser, wenn sich das hepatozelluläre Karzinom innerhalb der Milan Kriterien befindet, d.h. ein singulärer Tumor ist ≤ 5 cm im Durchmesser bzw. es liegen maximal 3 Tumore mit einem jeweiligen Durchmesser von ≤ 3 cm vor. Die transarterielle Chemoembolisation (TACE) ist neben der palliativen Therapieoption ein Verfahren im Rahmen des „bridging“-Konzeptes vor einer Lebertransplantation, um eine weitere Tumorprogression zu vermeiden oder im Idealfall eine Tumorregression herbeizuführen. Damit soll verhindert werden, dass Patienten durch einen Tumorprogress außerhalb der Milan-Kriterien geraten und von der Warteliste genommen werden müssen oder dass Patienten durch ein „down sizing“ von primär Milan out zu Milan in durch exceptional MELD eine deutlich kürzere Wartezeit und somit bessere Überlebenschancen erhalten.

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Dietz, Hans Jochen: Der Stellenwert der transartiellen Chemoembolisation beim hepatozellulärem Karzinom vor einer Lebertransplantation. eine retrospektive Studie des patientengutes der Universitätsklinik Jena in den Jahren 1996 - 2008. 2013.

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