Journalistische Verantwortung für die Wahrung der Menschenwürde : eine Untersuchung anhand der Recherche und Berichterstattung über das Inzestverbrechen von Josef Fritzl und den Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden

Rochler, Susann

Wenn Journalisten schreiben „Josef F. verdient kein Mitleid.“ , denn er ist „[…] das Monster von Amstetten […]. Der Inzest-Vater, der Horror-Opa, der Sexprotz Josef Fritzl […]“ verletzen sie dann nicht Josef Fritzls Menschenwürde? Und wird nicht auch die Menschenwürde verletzt, wenn vom Tatort eines Amoklaufes fliehenden Kindern und Jugendlichen sofort ein Interview abgerungen wird, wenn gefragt wird „Sie haben das selbst gesehen, mit eigenen Augen? […] Wie geht es ihnen damit?“ Was ist Menschenwürde überhaupt? Und wer ist verantwortlich für die begangenen Menschenwürdeverletzungen im Rahmen von Recherche und Berichterstattung? Sind es die Journalisten? Sind sie es allein? Oder sind nicht auch mangelhaft festgeschriebene Kriterien zur Wahrung der Menschenwürde und Strukturen, welche menschenwürdeverletzende Recherche und Berichterstattung befördern, verantwortlich? Dies sind entscheidende Fragen, welche im Rahmen der vorgelegten Arbeit gestellt und beantwortet werden.

Zitieren

Zitierform:

Rochler, Susann: Journalistische Verantwortung für die Wahrung der Menschenwürde. eine Untersuchung anhand der Recherche und Berichterstattung über das Inzestverbrechen von Josef Fritzl und den Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden. 2012.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export