@PhdThesis{dbt_mods_00020907, author = {Weschenfelder Dr. med., Friederike}, title = {Einfluss der Progressiven Muskelrelaxation auf Schwangerschaft und Geburt: eine prospektive Untersuchung}, year = {2012}, address = {Jena}, keywords = {Schwangerschaft; Geburt; Geburtsvorbereitung; Muskelentspannung; Psychosomatik; Gyn{\"a}kologie}, abstract = {Obwohl Entspannungsverfahren ein integraler Bestandteil der psychosomatischen Geburtsvorbereitung sind, gibt es nur wenige Studien, welche den Einfluss der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) auf Schwangerschaft und Geburt untersucht haben. Die vorliegende Studie umfasst insgesamt 100 Schwangere: 50 Schwangere (Kontrollgruppe) nahmen an der normalen Geburtsvorbereitung teil, 50 weitere Schwangere (PMR-Gruppe) nahmen zus{\"a}tzlich an PMR-Kursen teil, welche jeweils {\"u}ber 6 Wochen einmal pro Woche stattfanden. Beide Gruppen erhielten zu mehreren Zeitpunkten Frageb{\"o}gen zu Angst (STAI), Depression (BDI) und der aktuellen Beanspruchung (KAB). Zur Erfassung der Effektivit{\"a}t der PMR wurden Puls, Blutdruck, die KAB-Werte und die subjektive Entspannung erfasst. Beide Gruppen wurden zu Geburtsschmerz und Schmerztherapie befragt. Innerhalb der PMR-Gruppe wurde zus{\"a}tzlich der subjektive Effekt der PMR auf die Geburt erfasst. Beide Gruppen unterschieden sich nicht bez{\"u}glich Alter, Parit{\"a}t, Gravidit{\"a}t und H{\"a}ufigkeit von Schwangerschaftskomplikationen. Es konnte ein positiver Effekt der PMR auf die Depressivit{\"a}t, die aktuelle Beanspruchung (KAB), sowie die objektiven (Puls und Blutdruck) und subjektiven Entspannungsparameter nachgewiesen werden. Wider Erwarten konnte kein Effekt der PMR auf die State- bzw. Trait-Angst nachgewiesen werden. Einen positiven Effekt der PMR auf die Geburt gaben 75{\%} der PMR-Frauen an. Bez{\"u}glich des Geburtsschmerzes und der Schmerzmedikation konnten keine signifikanten Gruppenunterschiede nachgewiesen werden. Jedoch zeigte sich, dass Frauen, welche an mindestens 5 PMR-Kursen teilgenommen hatten, signifikant weniger Geburtsschmerzen angaben, als Frauen mit weniger Kursen. Bei Betrachtung der geburtsspezifischen Parameter und des neonatalen Outcomes gab es keine Gruppenunterschiede. Psychsomatische Angebote wie z. B. PMR-Kurse sollten aufgrund unserer positiven Ergebnisse f{\"u}r Schwangere besser zug{\"a}nglich gemacht werden.}, note = {Dissertation, Friedrich-Schiller-Universit{\"a}t Jena, 2012}, url = {https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00020907}, url = {http://uri.gbv.de/document/gvk:ppn:724110194}, file = {:https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRZipServlet/dbt_derivate_00026046:TYPE}, language = {de} }