Der diagnostische Ultraschall : ein sicheres und effektives Verfahren zur Vena jugularis Punktion für die klinische Routine

Köditz, Jan Alexander

Der zentralvenöse Katheter (ZVK) über die Vv. jugulares interna (VJI) wird bisher zum überwiegenden Teil mittels landmarkenorientierten Punktionstechniken angelegt. Hierbei werden seit Jahrzehnten hohe Komplikationsraten mit teils gravierenden Folgen beschrieben. Zunehmend gerät auch der vereinzelt hohe Zeitaufwand für die ZVK-Anlage in die Kritik. Jüngere Untersuchungen propagieren deshalb die Ultraschall-Anwendung zur VJIPunktion in Echtzeit- (sog. Realtime-) Technik und weisen diese aufgrund der mittlerweile vorliegenden Evidenz als Gold-Standard aus. Dennoch wird v. a. in Deutschland der Nutzen dieser Technik unterbewertet, die häufig vorgebrachten Nachteile der teuren und umständlichen Anwendung führen dazu, dass die Ultraschall-Technik keinen Einzug in die tägliche Praxis findet. Diese Arbeit untersucht ein deutlich vereinfachtes, ultraschallgestütztes Verfahren zur Punktion der VJI. Ziel war die Evaluierung einer alltagstauglichen Technik hinsichtlich Effizienz und Sicherheit im Vergleich zum Realtime- Ultraschallverfahren und zu den konventionellen, landmarkenorientierten (LM-) Punktionstechniken (Direktpunktion- bzw. Vorpunktionstechnik), um auf diese Weise eine Erhöhung der Akzeptanz von ultraschallgestützten ZVK-Anlagen zu erreichen.

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Köditz, Jan Alexander: Der diagnostische Ultraschall. ein sicheres und effektives Verfahren zur Vena jugularis Punktion für die klinische Routine. 2012.

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