Entwicklung eines Systems zur Eliminierung unnötiger Indexüberprüfungen

Prinz, Thomas M. GND

Die Indexüberprüfung von Reihungen dient dazu, dass auf einem System (der Konsumentenseite) keine Zugriffe auf unerlaubte Speicherbereiche geschehen können. Daher sind sie elementar für die Sicherheit der Übertragung von Zwischencoderepräsentationen. Jedoch ist nicht jede dieser Überprüfungen notwendig, da aus dem Datenfluss eines Programms oft absehbar ist, welche Zugriffe auf Reihungen sicher oder unsicher sind. Die vorliegende Arbeit führt für jede Variable zu jedem Zeitpunkt ein Intervall von möglichen Werten ein. Diese Intervalle können auch als spezielle Typen, den Bereichstypen, dargestellt werden. Mit Hilfe einer Bereichsanalyse reichert ein Übersetzer den zu übertragenden Code mit den gewünschten Informationen an. Dank einer grundlegenden Syntax für die Bereichstypen ist es möglich, diese an die Konsumentenseite sicher und effizient zu transportieren und zu verifizieren. Indexüberprüfungen entfallen genau dann, wenn das durch den Bereichstyp beschriebene Intervall des Index größer gleich Null oder echt kleiner als die Länge der Reihung ist. Da die Länge einer Reihung ebenfalls mit einem Bereichstyp umschrieben wird, können auch dynamische Reihungen betrachtet werden. Durch die Allgemeingültigkeit des erzeugten Systems ist dieses in der Lage, weitere Optimierungen durchzuführen und auf beliebige Zwischencoderepräsentationen übertragen zu werden.

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Prinz, Thomas: Entwicklung eines Systems zur Eliminierung unnötiger Indexüberprüfungen. Jena 2010.

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