Bestimmung der TER-MAG3 ohne Blutentnahme : eine Validierung der Methode nach Schommartz

Hessel, Kai

Die Nieren dienen der Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen, der Konservierung von Bedarfsstoffen, der Regelung des Wasser- und Elektrolythaushaltes und des Säure-Basen-Haushaltes sowie der Bildung und Inaktivierung vieler Hormone. Es wurden zahlreiche Substanzen untersucht, die sich zur Nierenfunktionsdiagnostik anboten, aber nur zwei waren für die Untersuchung geeignet und zwar die beiden Hippursäurederivate PAH (para-Amino-Hippursäure) und ortho-Iod-Hippursäure (OIH). Zahlreiche Verfahren der Clearancebestimmung sind in den letzten Jahren immer wieder ausführlich untersucht und weiterentwickelt worden. Dabei gilt 99mTc-MAG3 als das derzeit gebräuchlichste Radiopharmazeutikum zur Nierenfunktionsszintigraphie. In bisher unveröffentlichtem Material beschrieb Schommartz 2005 eine weitere Vereinfachung der Clearance-Messung am Menschen. Dazu wird zusätzlich zu den ROI´s über den Nieren eine ROI über dem Herzen eingezeichnet und für den Zeitraum 15-30 min p.i. durch eine Exponentialfunktion angenähert. Da am Anfang die Umverteilung des Radiopharmakons in die verschiedenen Räume stattfindet, werden die Messungen erst ab der 15. Minute untersucht. Aus der Verschwinderate des Pharmakons wird dessen Halbwertszeit im Körper bestimmt.

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Hessel, Kai: Bestimmung der TER-MAG3 ohne Blutentnahme. eine Validierung der Methode nach Schommartz. 2010.

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