Ein Quantenmodell der Signalerkennung im Hirn

Fichtner, Lars

In dieser Dissertation wurde ein mathematisches Modell der Signalerkennung entwickelt. Ausgehend von den Erkenntnissen der aktuellen Hirnforschung über die Funktionsweisen und Beschaffenheit des Hirns wurde der Rahmen des besagten Modells festgelegt. Da einige nachgewiesene Funktionen, wie etwa das Bindungsproblem in seinen verschiedenen Facetten keinesfalls basierend auf klassischer Physik erklärt werden können, wurde in diesem Modell Bezug auf die Quantentheorie genommen. Diese Art der Physik kann subjektiv sehr kompliziert und kaum nachvollziehbar erscheinen. Deshalb wird davon in der Regel ausserhalb der Physik kaum Gebrauch gemacht. Da andererseits die Quantentheorie die Modellierung aller an dieser Stelle betrachteten Effekte ermöglicht, wurde in dieser Arbeit auf etablierte, und nicht anzweifelbare Methoden der Quantentheorie zurückgegriffen. Beginnend mit der Schilderung aktueller Erkenntnisse der modernen Hirnforschung wird in der vorliegenden Dissertation in den folgenden Kapiteln das Modell auf mathematisch präzise Art und Weise eingeführt. Die Arbeitsweise des Modells wird später noch durch Betrachtung von Beispielen illustriert. Generell ist das hier erklärte Modell nicht konkret auf bestimmte Lebensformen, wie zum Beispiel den Menschen, zugeschnitten. Es handelt sich hierbei eher um ein universelles Modell der Signalerkennung, was nach Belieben, dafür aber mit immensem Aufwand konkretisiert werden kann. Die aktuelle Fassung bietet sozusagen das Fundament für weitere Spezialisierungen, um auch konkrete Prozesse des Hirns modellieren bzw. simulieren zu können..

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Fichtner, Lars: Ein Quantenmodell der Signalerkennung im Hirn. 2009.

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