NO-Donor-Hybridverbindungen und andere Derivate des Flurbiprofens als potenzielle Alzheimer-Therapeutika

Lange, Kathrin

Die Alzheimer´sche Krankheit, Alzheimer Demenz (AD) oder kurz „Alzheimer“ ist eine fortschreitende degenerative Erkrankung des Gehirns, die 1907 zum ersten Mal von dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer beschrieben wurde. An seiner Patientin Auguste Deter beobachtete er Veränderungen im Verhalten beginnend mit Gedächtnisstörungen, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen und Verfolgungswahn bis hin zu Antriebslosigkeit und zur völligen Veränderung der Persönlichkeit. Nach ihrem Tode erkannte er bei der mikroskopischen Untersuchung ihres Gehirns zu Grunde gegangene Nervenzellen, sowie bis dahin nicht beschriebene extrazelluläre Eiweißablagerungen (sog. Plaques) und seltsame intra-zelluläre Faserbündel (sog. Tau-Fibrillen) in der gesamten Hirnrinde. Ein dreiviertel Jahrhundert später galt die Krankheit jedoch noch immer als eine exotische, selten auftretende Altersdemenz (Alters-schwachsinn). Erst durch die steigende allgemeine Lebenserwartung und eine dadurch bedingte erhöhte Zahl an Neuerkrankungen gewann die Alzheimer´sche Erkrankung nach und nach mehr Aufmerksamkeit.

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Lange, Kathrin: NO-Donor-Hybridverbindungen und andere Derivate des Flurbiprofens als potenzielle Alzheimer-Therapeutika. 2009.

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