Funktion von Gpm1p bei der Komplementevasion, Dissemination und Virulenz der humanpathogenen Hefe Candida albicans

Poltermann, Sophia

Der Mensch besitzt zahlreiche Mechanismen, eingedrungene körperfremde Mikroben zu erkennen und abzutöten sowie die körpereigene Integrität zu schützen. Pathogene Erreger haben es gelernt, die humanen Schutzsysteme zum eigenen Vorteil zu nutzen, um so ihr Überleben im Wirt zu sichern. Das Komplementsystem ist ein wesentlicher Bestandteil der angeborenen Immunität und ist in der Lage, Mikroben zu erkennen und zu eliminieren. Die bedeutendste humanpathogene Hefe Candida albicans wird vom humanen Komplementsystem erkannt, entgeht aber der Komplementattacke durch die Bindung der wichtigsten humanen Komplementregulatoren des alternativen Weges Faktor H und FHL-1, die normalerweise körpereigene Zellen und Oberflächen schützen. Darüber hinaus benutzt C. albicans das humane fibrinolytische System zur Gewebsinvasion. Bis jetzt ist die molekulare Grundlage dieser Interaktionen zwischen dem Menschen und C. albicans weitgehend unverstanden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, wie C. albicans auf molekularer Ebene mit dem Menschen interagiert und dass das multifunktionelle CaGpm1p für verschiedene Phasen der Pathogenese von C. albicans genutzt wird.

Zitieren

Zitierform:

Poltermann, Sophia: Funktion von Gpm1p bei der Komplementevasion, Dissemination und Virulenz der humanpathogenen Hefe Candida albicans. 2009.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export