"In vitro Untersuchung der rearrangierten DNA-Vakzine pTHamp-HPV16E7SH zur Beurteilung ihrer Immunogenität im Humansystem"

Pes, Michaela

HPV16 ist kausal an 50-60% aller Zervixkarzinome beteiligt. Selbst bei optimaler Behandlung mit konventionellen Therapien versterben etwa 40% der Patientinnen. Eine therapeutische Immuntherapie kann eine viel versprechende Ergänzung zur konventionellen Therapie darstellen. pTHamp-HPV16E7SH ist therapeutische Kandidaten-Vakzine, die auf der Applikation von Plasmid DNA mit einer rearrangierten (geshuffelten) und damit nicht zelltransformierenden Variante des im Zervixkarzinom konstitutiv exprimierten viralen Onkogens E7 basiert. Durch die Vakzinierung soll das zur Tumorbekämpfung relevante zelluläre Immunsystem aktiviert werden. Als Vorstufe zur klinischen Studie wurde diese Vakzine im humanen Zellsystem in vitro auf ihre Fähigkeit eine Immunantwort zu induzieren getestet. Dazu wurde eine Methode zur Transfektion von dendritischen Zellen (DC) entwickelt. Durch die Nukleofektion mit der Amaxatechnologie von terminal differenzierten DC gelang wurde es möglich nach Einbringen eines DNA-basierenden Antigens in DC effiziente antigenpräsentierende Zellen produziert. Es wurde gezeigt, dass pTHamp-HPV16E7SH DC HPV16E7–spezifische T-Zelllinien effizient restimuliert. Die Vakzine konnte in naiven T-Zellen eine spezifische Immunreaktion der T-Helferzellen und der zytotoxischen T-Zellen induzieren.

Zitieren

Zitierform:

Pes, Michaela: "In vitro Untersuchung der rearrangierten DNA-Vakzine pTHamp-HPV16E7SH zur Beurteilung ihrer Immunogenität im Humansystem". 2008.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export