Lycopin-Isomere in Lebensmitteln und Humanplasma : Strukturaufklärung, antioxidative Aktivität, Gehalte und relative (E)-(Z)-Verhältnisse

Fröhlich, Kati GND

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Auftreten der hohen (Z)-Isomerenanteile im menschlichen Körper nicht, wie häufig beschrieben, ausschließlich durch die bevorzugte Absorption von (Z)-Isomeren aus der Nahrung erklärbar ist. Wahrscheinlicher ist, dass im menschlichen Körper eine effiziente Umwandlung von (all-E)-Lycopin zu verschiedenen (Z)-Lycopinisomeren erfolgt. Diese Isomerisierung könnte an unterschiedlichen Stellen im Körper (Mukosa, Chylomikronen, Leber, Blut, Gewebe) stattfinden, wobei bei der jetzigen Datenlage keine genaueren Angaben zum wirklichen Isomerisierungsort gemacht werden können. Zusätzlich dazu sind aber auch noch andere Mechanismen, wie der bevorzugte Abbau von (all-E)-Lycopin im Blut, die Mobilisierung von (Z)-Isomeren aus Körperspeichern etc. möglich. Vermutlich findet im Körper eine Kombination aus mehreren dieser Prozesse statt.

Zitieren

Zitierform:

Fröhlich, Kati: Lycopin-Isomere in Lebensmitteln und Humanplasma. Strukturaufklärung, antioxidative Aktivität, Gehalte und relative (E)-(Z)-Verhältnisse. 2008.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export