Rod-Coil-Multiblock-Polymere mit monodispersen Oligo(p-phenylenethinylen)en als Rodblock : Synthese und Charakterisierung

Hager, Martin

Bisher wurden OPEs vorwiegend für eine spezielle Anwendung z. B. in der Sensorik oder als Modellsubstanzen für PPEs dargestellt. Eine weitere Funktionalisierung, um größere Moleküle aufzubauen, um diese in organischen Solarzellen zu testen, wurde selten unternommen. Eine Verknüpfung der starren Oligomere mit flexiblen nichtkonjugierten Ketten führt zu Rod-Coil-Polymeren. Neben den Diblock- und Triblock-Polymern (ein Rod und ein Coil bzw. zwei Rods/Coils und ein Coil/Rod) gibt es die Multiblock-Polymere, bei denen die starren OPE-Rods untereinander durch flexible Ketten verbunden sind. Diese Polymere weisen die definierten optoelektronischen Eigenschaften des eingebauten Oligomers auf. Zusätzlich bewirkt die Verknüpfung zum Polymer typische Polymereigenschaften wie z. B. Filmbildung. Prinzipiell kann bei Rod-Coil-Multiblock-Polymeren eine Organisation der konjugierten Blöcke auftreten, die zu neuen, spezifischen Eigenschaften führen kann.

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Hager, Martin: Rod-Coil-Multiblock-Polymere mit monodispersen Oligo(p-phenylenethinylen)en als Rodblock. Synthese und Charakterisierung. 2008.

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