Zur antibakteriellen Wirkung von HealOzone TM : eine In-vitro-Studie

Vogt, Daniela

Das Ziel der vorliegenden mikrobiologischen Studie war es, mittels adäquater In-vitro-Modelle der Keimreduktion von Mutans-Streptokokken durch Anwendung von HealOzone™ in Fissuren und auf okklusalen Zahnflächen nachzugehen und weiterhin der Keimreduktion von Streptokokken, Laktobazillen und Aktinomyzeten am Kavitätenboden. In die erste Teilstudie wurden 120 kariesfreie Molaren mit tiefem Retentionsmuster und ausgeprägter Morphologie einbezogen. Nach standardisierter Vorbehandlung wurden die Molaren zunächst in einer feuchten Kammer 5 Tage bei 35 ± 2°C gelagert. Nachfolgend wurden sie in Balmellibouillon eingebracht, die 24 Stunden zuvor mit S. mutans inokuliert wurde und eine CFU von 2,4 x 107 pro ml enthielt. Die Molaren wurden 24 Stunden anaerob (VT 5042EK/N2, Heraeus) bebrütet und danach vier Untersuchungsgruppen zugeteilt: (1) professionelle Zahnreinigung (PZR, Prophyflex 2, KaVo GmbH), (2) Ozonbehandlung, (3) Ozon-Placebo-Behandlung (PLB, HealOzone™ Typ 2130 C, KaVo GmbH) und (4) PZR/Ozonbehandlung. Die Ozonbehandlungen wurden 30, 60 und 90 Sekunden lang vorgenommen. In allen Gruppen bzw. Untergruppen wurden 12 Molaren untersucht. Vor (rechte Okklusalfläche) und nach (linke Okklusalfläche) den Behandlungen erfolgte eine standardisierte Probenahme mit sterilem Pinsel. Aus Verdünnungsstufen der Proben bis 10-8 wurden 0,1 ml dreifach auf Mitis-salivarius-Agar mit Bacitracin (Gold et al. 1973) zur Keimzahlbestimmung ausgespatelt und 7 Tage anaerob bebrütet. Nachfolgend wurden die Keimzahlen berechnet und einer statistischen Analyse unterzogen. S. mutans konnte vor den Behandlungen im Mittel mit einer CFU von 4 x 102 auf den 120 Okklusalflächen etabliert werden.

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Vogt, Daniela: Zur antibakteriellen Wirkung von HealOzone TM. eine In-vitro-Studie. 2008.

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