Schonung der Ohrspeicheldrüse zur Vermeidung der Xerostomie durch Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) bei malignen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich

Abbasi-Senger, Nasrin

Unter Kopf-Hals-Tumoren versteht man Malignome im Bereich des Pharynx, der Lippe und Mundhöhle, des Larynx, der Kieferhöhle, der Nasennebenhöhlen, der großen Speicheldrüsen und der Schilddrüse. Für Tumoren der Mundhöhle und des Pharynx (unter Einschluß von Karzinomen der Lippe und der Speicheldrüsen, C00-C14) wurde im Jahr 2002 eine standardisierte Inzidenzrate von 17,0 für Männer und von 4,7 für Frauen in 100000 Einwohner angegeben, entsprechend ca. 7800 Neuerkrankungen bei Männern und 2600 Neuerkrankungen bei Frauen. Für Larynxkarzinome wurden Inzidenzraten von 5,9 für Männer und 0,9 für Frauen angegeben entsprechend 2800 bzw. 450 Neuerkrankungen Epidemiologisches Krebsregister in Deutschland 2006]. Grob geschätzt erkranken jährlich in Deutschland rund 15000 Menschen an einem malignen Tumor im Kopf-Hals-Bereich Wendt et al.2007]. Der Gipfel der Erkrankungshäufigkeit liegt zwischen dem 55. und 64. Lebensjahr. [Epidemiologisches Krebsregister in Deutschland 2006] Die wichtigsten auslösenden Faktoren sind Tabak und Alkohol und insbesondere eine Kombination aus beidem.

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Abbasi-Senger, Nasrin: Schonung der Ohrspeicheldrüse zur Vermeidung der Xerostomie durch Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) bei malignen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. 2007.

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