Selbstfokussierung in BaTiO3 und SBN

Rausch, Anne GND

Es konnte nachgewiesen werden, dass in Bariumtitanat und SBN auch ohne ein äußeres elektrisches Feld ein Selbstfokussierungseffekt auftritt. Dazu wurden Untersuchungen in 19 Bariumtitanatkristallen und einem SBN:60 Kristall durchgeführt, wobei es zwischen 4 Minuten und 30 Minuten dauerte bis der Strahldurchmesser auf der Kristallaustrittsfläche einen stabilen Wert erreicht hatte. Die Abhängigkeit des Selbstfokussierungseffektes von der Dotierung der Kristalle, dem Kristallschnitt, der Durchstrahlungs- und Polarisationsrichtung, der Intensität von Laserstrahl und Hintergrundbeleuchtung, der Fokuslage und -größe, der Beleuchtungszeit und der Wellenlänge wurde untersucht. Vor allem thermische Effekte und der photorefraktive Effekt verursachten die Brechungsindexänderung. Aus Abschätzungen, der durch die verschiedenen Effekte hervorrufbaren Brechungsindexänderungen, Messungen mittels Z-scan und Simulationen ergab sich, dass im Material eine Brechungsindexänderung in der Größenordnung Γn = 10^−5 ...10^−4 erfolgte.

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Rausch, Anne: Selbstfokussierung in BaTiO3 und SBN. Jena 2006.

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