Chromosomale Imbalancen differenzierter Schilddrüsenkarzinome im Kindes- und Jugendalter

Beer, Kirstin

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, mit Hilfe der Komparativen Genomischen Hybridisierung (CGH) für differenzierte Schilddrüsenkarzinome im Kindes- und Jugendalter spezifische Chromatinzugewinne oder –verluste aufzuzeigen und zytogenetische Marker zu identifizieren, die mit klinischen Charakteristika der Tumoren korrelieren und bei der Therapiegestaltung und Prognoseermittlung hilfreich sein können. Kindliche follikuläre Schilddrüsenkarzinome (FTC) zeigen als häufig wiederkehrende und damit für die untersuchte Patientengruppe charakteristische Aberrationen: +17q (100%), +17p (83%), +20q (67%). Kindliche papilläre Schilddrüsenkarzinome (PTC) zeigen als wiederkehrende charakteristische Aberrationen: +17q (90%), +17p (80%), +15q (65%), +20q (50%). Für PTC von Patienten mit einem ungünstigen Krankheitsverlauf sind die Verluste 1p, 4q, 5q und 6q als zytogenetische Marker (p=0,022; p=0,005; p=0,022; p=0,004), sowie eine signifikant höhere mittlere Aberrationenzahl (7 vs. 4; p=0,003) charakteristisch. Für kindliche PTC wurden aus klinischer Sicht bedeutsame zytogenetische Marker als Grundlage für weitere Datensammlungen, die helfen können, prä- und postoperative Behandlungsentscheidungen zu erleichtern und zu verbessern, ermittelt.

Zitieren

Zitierform:

Beer, Kirstin: Chromosomale Imbalancen differenzierter Schilddrüsenkarzinome im Kindes- und Jugendalter. 2007.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export