Abtrennung alloreaktiver Zellen aus Blut zur Verringerung des GvHD-Risikos bei einer Immuntherapie (Donor Lymphozyten Infusion) nach Stammzelltransplantation

Schrey, Ursula Marietta

Ziel dieser Arbeit war es zu zum einen, zu zeigen, ob es möglich ist, das Risiko einer GvHD bei einer Donorlymphozyteninfusion nach Stammzelltransplantation durch Modifizierung der T-Zellen zu verringern, und zum anderen zu überprüfen, ob es Testmethoden gibt, die die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer GvHD vorhersagen und damit die HLA-Typisierung noch ergänzen können. Hierzu wurden T-Lymphozyten in einer gemischten Lymphozytenkultur miteinander inkubiert. Am vierten Tag wurden die hierdurch aktivierten Zellen anhand des Aktivierungsmarkers CD69 mittels magnetischer Zellseparation abgetrennt. Als Testmethode zur Erkennung des GvHD-Risikos wurde eine gemischte Lymphozytenkultur mit Stammzellfaktor und IL-2 verstärkt. Unsere Ergebnisse konnten zeigen, dass durch die Abtrennung der aktivierten Zellen das Risiko des Auftretens einer GvHD statistisch signifikant verringert werden konnte und sich diese Ergebnisse auch an Zellen bereits transplantierter Patienten und deren Spendern bestätigen ließen. Ebenso konnten wir zeigen, dass eine gemischte Lymphozytenkultur durch Zugabe von Stammzellfaktor und IL-2 sensitiver bezüglich der Aufdeckung eines GvHD-Risikos ist.

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Schrey, Ursula Marietta: Abtrennung alloreaktiver Zellen aus Blut zur Verringerung des GvHD-Risikos bei einer Immuntherapie (Donor Lymphozyten Infusion) nach Stammzelltransplantation. 2006.

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