"Nachrichten schlecht fürs Geschäft?" : Die Vermarktung von Werbezeit im TV-Nachrichtenumfeld

Pfaff, Victoria

Diplomarbeit „NACHRICHTEN SCHLECHT FÜRS GESCHÄFT?" Die Vermarktung von Werbezeit im TV-Nachrichtenumfeld Zusammenfassung Fernsehnachrichten sind Vermittler von Informationen und tragen maßgeblich zur Meinungsbildung bei. Als Bestandteil kommerzieller Programme können sie jedoch gleichermaßen als Nutzen stiftendes Wirtschaftsgut definiert werden, da private Fernsehanbieter sich hauptsächlich über die im Programm ausgestrahlte Werbung finanzieren. Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Vermarktung von Werbezeit im Umfeld von Nachrichtensendungen privat-kommerzieller Fernsehanbieter. Ziel der Untersuchung ist es zu prüfen, wie privat-kommerzielle Fernsehanbieter Nachrichten auf dem Zuschauer- und Werbemarkt vermarkten. Untersucht wird dabei zum einen, inwieweit die Programmverantwortlichen der privaten Sender die Nachrichten zuschauerorientiert gestalten, um sie im Zuschauermarkt erfolgreich zu positionieren. Zum anderen wird analysiert, wie die Vermarkter der Fernsehsender Nachrichten auf dem Werbemarkt vermarkten. Ausgehend von Theorieansätzen der Medienökonomie und der Medienwirkungsforschung wurden nach der Grundlagen der Programmplanung und der Vermarktung zwei Leitfäden als Erhebungsinstrument entwickelt. Von September bis November 2006 wurden insgesamt 15 Experteninterviews mit Führungspersonen der privaten Sender RTL, ProSieben, Sat.1, kabel eins, RTLII, n-tv und N24 sowie der Vermarktungsgesellschaften IP Deutschland, SevenOne Media und El Cartel Media geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nachrichtensendungen privater Fernsehanbieter wohl auf dem Zuschauermarkt, nicht jedoch auf dem Werbemarkt vermarktet werden. Als „Schlecht fürs Geschäft" können die Fernsehnachrichten nicht bezeichnet werden, da durch starke Konzentration innerhalb der Sendergruppen Synergien genutzt werden können. Vorgelegt am 20. Februar 2007

Fernsehnachrichten sind Vermittler von Informationen und tragen maßgeblich zur Meinungsbildung bei. Als Bestandteil kommerzieller Programme können sie jedoch gleichermaßen als Nutzen stiftendes Wirtschaftsgut definiert werden, da private Fernsehanbieter sich hauptsächlich über die im Programm ausgestrahlte Werbung finanzieren.
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Vermarktung von Werbezeit im Umfeld von Nachrichtensendungen privat-kommerzieller Fernsehanbieter. Ziel der Untersuchung ist es zu prüfen, wie privat-kommerzielle Fernsehanbieter Nachrichten auf dem Zuschauer- und Werbemarkt vermarkten. Untersucht wird dabei zum einen, inwieweit die Programmverantwortlichen der privaten Sender die Nachrichten zuschauerorientiert gestalten, um sie im Zuschauermarkt erfolgreich zu positionieren. Zum anderen wird analysiert, wie die Vermarkter der Fernsehsender Nachrichten auf dem Werbemarkt vermarkten.
Ausgehend von Theorieansätzen der Medienökonomie und der Medienwirkungsforschung wurden nach der Grundlagen der Programmplanung und der Vermarktung zwei Leitfäden als Erhebungsinstrument entwickelt. Von September bis November 2006 wurden insgesamt 15 Experteninterviews mit Führungspersonen der privaten Sender RTL, ProSieben, Sat.1, kabel eins, RTLII, n-tv und N24 sowie der Vermarktungsgesellschaften IP Deutschland, SevenOne Media und El Cartel Media geführt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Nachrichtensendungen privater Fernsehanbieter wohl auf dem Zuschauermarkt, nicht jedoch auf dem Werbemarkt vermarktet werden. Als „Schlecht fürs Geschäft" können die Fernsehnachrichten nicht bezeichnet werden, da durch starke Konzentration innerhalb der Sendergruppen Synergien genutzt werden können.

Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

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Pfaff, Victoria: "Nachrichten schlecht fürs Geschäft?". Die Vermarktung von Werbezeit im TV-Nachrichtenumfeld. 2007.

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