Die diagnostische Bedeutung des "Invasionsfaktors" Laminin-5 in prämalignen und malignen Läsionen der Cervix uteri

Kühne, Katharina GND

Die Invasion neoplastischer Zellen erfordert zum einen das Durchbrechen der Basalmembran, zum anderen die Fähigkeit zu Migration und Adhäsion an extrazelluläre Matrixbestandteile wie Laminine, Fibronektine oder Kollagene zur weiteren Ausbreitung im Stroma. Als Protein der extrazellulären Matrix spielt das heterotrimere Molekül Laminin-5 (a3b3g2) zum einen als Bestandteil des epithelialen Adhäsionskomplexes bei der Verankerung epithelialer Zellen an der Basalmembran eine Schlüsselrolle, zum anderen stellt die durch Matrix-Metalloproteinasen prozessierte g2-Kette einen potenten Migrationsfaktor dar, welcher unter anderem im Rahmen der Wundheilung von Bedeutung ist. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die detaillierte qualitative sowie semiquantitative Analyse der immunhistochemischen Laminin-5 g2-Ketten Expression bei prämalignen und malignen Läsionen der Zervix unter Verwendung des paraffingängigen, monoklonalen Antikörpers D4B5, welcher die Laminin-5 g2-Kette prozessiert und nicht prozessiert, im ungekoppelten Zustand als auch in Kombination mit der b3- oder a3-Kette erkennt. Für die immunhistochemische Markierung standen insgesamt 283 paraffineingebettete, formalinfixierte Gewebeproben zur Verfügung, im einzelnen 120 CIN-Läsionen, 128 Plattenepithel-, 26 Adenokarzinome sowie 4 neuroendokrine Zervixkarzinome.

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Kühne, Katharina: Die diagnostische Bedeutung des "Invasionsfaktors" Laminin-5 in prämalignen und malignen Läsionen der Cervix uteri. 2007.

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