Das Material Exchange Format im netzwerkbasierten TV-Studio

Röder, Jan

Das Material Exchange Format (MXF) stellt eine Schnittstelle der datenbasierenden Fernsehproduktion dar, mit der nicht nur reine Essenzdaten (Video, Audio, Daten) sondern auch so genannte Metadaten übertragen werden können. Der grundlegenden Standardisierung des Formates folgten erste MXF-Implementierungen. Dabei bleibt der Nutzen des MXF-Containers meist auf den Transport von Essenzdaten beschränkt, ohne die vielfältigen Möglichkeiten von Metadaten zu nutzen. Metadaten, die gemeinsam mit Essenzdaten in einem Produktionszyklus im Fernsehstudio transportiert und ver-arbeitet werden, können die Grundlage für vielfältige Optimierungen bei der Beitragsfertigung darstellen, wobei die traditionelle Fernsehausstrahlung nur einer von vielen möglichen Distributionskanälen ist. Voraussetzung für den Austausch beliebiger Daten zwischen verschiedenen Geräten in Produktionsanstalten ist neben einem stan-dardisierten Austauschformat wie MXF eine universelle Netzwerkstruktur, die neben den hohen Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit auch preisgünstig in Installation, Betrieb und Wartung sein muss, um dem gestiegenen Kostendruck in der Branche Rechnung zu tragen. Inhalt des Beitrages ist ein Vorschlag, der den Einsatz von MXF und Standard-Netzwerkstrukturen im professionellen Fernsehproduktionsbereich beschreibt. Dabei wird genauer auf Anforderungen im Fernsehstudio und deren Erfüllung durch den vorgeschlagenen Ansatz eingegangen. Daneben werden mögliche Abläufe aufgezeigt, die auf Grundlage des Ansatzes zur weiteren Effektivitätssteigerung beitragen können.

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Röder, Jan: Das Material Exchange Format im netzwerkbasierten TV-Studio. 2007.

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