Gedächtnisgestützte Urteilsbildung : der Einfluss der Stimulusinformation und der Beurteilererfahrung

Schönburg, Thomas M. GND

Ausgangspunkt der Untersuchung für die Frage nach dem Einfluss der Stimulusinformation war, dass Personinformationen, die über unterschiedliche Medien repräsentiert werden, zu einer unterschiedlichen Verarbeitung dieser Information führen. Es wurde untersucht, ob die unterschiedliche Präsentation der Personinformationen auch zu einem anderen Ergebnis in der Ein-drucksbildung führt und zwar auch dann, wenn die gegebenen Personinformationen semantisch identisch sind. Ein wichtiger Befund ist, dass die Beurteilung von Personen von der Darbeitungsform der semantischen Information abhängt. Für die Fragestellung, welchen Einfluss ein Training in der Personenbeurteilung oder eine langjährige berufliche Beurteilererfahrung auf die Urteilsbildung hat, wurde ein Kontrastgruppendesign gewählt. Wesentlicher Befund ist, dass sich das Training der Probanden spezifisch auf die Personenbeurteilung auswirkt. Mögliche Anwendungsgebiete dieser Ergebnisse werden beispielhaft vorgestellt.

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Schönburg, Thomas M.: Gedächtnisgestützte Urteilsbildung. der Einfluss der Stimulusinformation und der Beurteilererfahrung. 2006.

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