Mikroskopische Verlaufskontrolle (REM) füllungstherapeutischer Maßnahmen

Illgen, Matthias

Für diese mittelfristige klinische Studie, zur Untersuchung des Oberflächen- und Randverhaltens verschiedener zahnfarbener Füllungsmaterialien unter den Bedingungen der freien zahnärztlichen Praxis, wurden 34 größtenteils zwei- und dreiflächige mit dem Amalgam Tytin®, dem Komposit Charisma® und dem Keramiksystem Cerec® (Vita Mark II®) versorgte Kavitäten der Klasse I und II ausgewählt, welche zur Baseline, nach 2 und 5 Jahren rasterelektronenmikroskopisch kontrolliert wurden. Ebenso wurden 61 Restaurationen von Kavitäten der Klasse V, die mit den Kompomeren Compoglass® und Dyract® sowie als Sandwich-Füllung mit dem Glasionomerzement Vivaglass® und dem Komposit Tetric® mit und ohne Dentinadhäsiv Syntac® versorgt worden waren, zur Baseline, nach 1 und 2 Jahren evaluiert. Die Replikas wurden bei einer ca. 10-20fachen Vergrößerung (Übersicht) bzw. 100-500facher Vergrößerung zur mikromorphologischen Erfassung von Details den M-Kriterien des modifizierten CPM-Index unterzogen. Komposite und Cerec-Inlays können nach vorliegenden Ergebnissen als günstige Alternative für Amalgamfüllungen im Seitenzahngebiet angesehen werden. In Bezug auf die Beurteilung des Randschlusses, besonders der Entstehung von Füllungsüberschüssen und negativen Stufen, wies die mikroskopische Bewertung ungünstigere Resultate als die klinischen Kontrollen auf.

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Illgen, Matthias: Mikroskopische Verlaufskontrolle (REM) füllungstherapeutischer Maßnahmen. 2006.

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